Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftliche Entwicklungen an der Frankfurter Börse
Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Mittwochmorgen kaum verändert in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.915 Punkten berechnet, 0,1 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.
„Die Welt entzieht dem Dollar das Vertrauen“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. „Relativ zum Euro steht der Dollar auf einem Viereinhalb-Jahres-Tief. Relativ zum Schweizer Franken ist es ein 15-Jahres-Tief.“
Das Vertrauen in die USA und ihre Politik sei schwer angekratzt. Noch gelte der Dollar als Weltleitwährung. Setze sich der aktuelle Vertrauensverlust fort, gerate auch dieser Status in Gefahr. „Die Folge wäre eine mehr zersplitterte Währungswelt. Keine Währung wird alleine in die Fußstapfen des Dollars treten können.“
„In dieser unsicheren Zeit werden Edelmetalle weiterhin als sicherer Hafen gesucht. Technisch betrachtet ist Gold jetzt allerdings so stark überkauft wie zuletzt im Jahr 2020. Damals folgte eine Korrektur um fast 20 Prozent.“
„Es ist wieder Fed-Tag. Und es ist die drittletzte Zinsentscheidung, der Jerome Powell als Fed-Präsident vorsteht. Donald Trump wird diese verbleibenden drei Zinssitzungen sicherlich rückwärts zählen. Neben der Geldpolitik an sich wird es in der Pressekonferenz wohl auch um die strafrechtlichen Ermittlungen gegen Jerome Powell gehen.“
„Eine Änderung des Leitzinses ist für heute nicht zu erwarten. Und den mittelfristigen Kurs der Fed kann Jerome Powell nur noch sehr bedingt mitgestalten. Von daher sind von der heutigen Zinssitzung keine allzu großen Impulse für die Börsen zu erwarten.“
„Mit Microsoft und Tesla beginnt heute nachbörslich die Berichtssaison der Mag-7-Aktien. Jetzt muss sich zeigen, ob die Kursanstiege der Tech-Werte auch von Gewinnanstiegen untermauert sind“, sagte Altmann.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmorgen schwächer: Ein Euro kostete 1,2001 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8333 Euro zu haben.
Der Goldpreis verzeichnete starke Zuwächse, am Morgen wurden für eine Feinunze 5.298 US-Dollar gezahlt (+2,3 Prozent). Das entspricht einem Preis von 141,93 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis sank unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 67,56 US-Dollar, das waren genau ein Cent oder 0,0 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Anzeigetafel in der Frankfurter Börse |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Dax startet kaum verändert bei rund 24.915 Punkten.
- Vertrauen in den Dollar sinkt, erreicht Viereinhalb-Jahres-Tief gegenüber Euro.
- Goldpreis steigt, eine Feinunze kostet 5.298 US-Dollar.
Warum ist das wichtig?
- Vertrauensverlust in den Dollar könnte Status als Weltleitwährung gefährden
- Edelmetalle gelten in unsicheren Zeiten als sicherer Hafen
- Zinsentscheidung der Fed hat begrenzten Einfluss auf die Märkte
Wer ist betroffen?
- Anleger und Investoren
- US-Dollar-Nutzer
- Edelmetallkäufer
Zahlen/Fakten?
- Dax bei etwa 24.915 Punkten, +0,1 Prozent
- Dollar auf Viereinhalb-Jahres-Tief relativ zum Euro
- Goldpreis bei 5.298 US-Dollar pro Feinunze, +2,3 Prozent
Wie geht’s weiter?
- Vertrauen in den Dollar könnte weiter sinken, was den Status als Weltleitwährung gefährden könnte.
- Zinssitzung der Fed heute wird voraussichtlich keine großen Impulse für die Börsen liefern.
- Berichtssaison der Tech-Werte beginnt, Ergebnisse von Microsoft und Tesla werden erwartet.
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