Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: Dax startet mit Verlusten in Frankfurt
Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Montag mit Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.855 Punkten berechnet und damit 0,4 Prozent unter dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten Rheinmetall, SAP und Infineon, am Ende Heidelberg Materials, Vonovia und MTU.
„Die Börsen zittern vor einer erneuten Eskalation im Mittleren Osten“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. „Donald Trump beginnt mit neuen Drohungen. Und die Börsen reagieren, wie sie in diesen Zeiten immer reagieren: Der Ölpreis und die Zinsen steigen. Risikoassets wie Aktien fallen.“
Für die Weltwirtschaft werde diese Krise zunehmend größer und gefährlicher. „Für die Unternehmen baut sich hier eine immense Doppelbelastung aus höheren Energie- und höheren Kapitalkosten auf. Und jeder dieser Faktoren hat das Potenzial, tiefe Spuren zu hinterlassen.“
Die Börsen hätten jede Hoffnung auf sinkende Leitzinsen aufgegeben. Stattdessen stehe der neue Fed-Präsident Kevin Warsh unmittelbar vor einer harten ersten Bewährungsprobe, so Altmann. „Die Börsen geben einer Zinserhöhung durch die Fed in diesem Jahr aktuell eine Wahrscheinlichkeit von 70 Prozent.“ Bei der EZB würden mittlerweile drei Zinserhöhungen in diesem Jahr eingepreist.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1637 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8593 Euro zu haben.
Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 111,00 US-Dollar; das waren 1,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Frankfurter Börse |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Dax startet mit 0,4 Prozent Verlust bei 23.855 Punkten
- Börsen reagieren auf Eskalation im Mittleren Osten und steigende Ölpreise
- Wahrscheinlichkeit für Zinserhöhung durch die Fed bei 70 Prozent, drei Zinserhöhungen der EZB eingepreist
Warum ist das wichtig?
- Einfluss geopolitischer Krisen auf die Märkte
- Steigende Energie- und Kapitalkosten belasten Unternehmen
- Zinserhöhungsrisiken durch Fed und EZB erhöhen Unsicherheit
Wer ist betroffen?
- Aktienmärkte
- Unternehmen
- Anleger
Zahlen/Fakten?
- Dax mit rund 23.855 Punkten, 0,4 Prozent unter Schlussniveau vom Freitag
- Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung durch die Fed in diesem Jahr: 70 Prozent
- Ölpreis für ein Fass Brent bei 111,00 US-Dollar, 1,6 Prozent höher als am Vortag
Wie geht’s weiter?
- Weitere Entwicklungen im Mittleren Osten beobachten
- Zinserhöhungen durch Fed und EZB im Auge behalten
- Ölpreistrend und dessen Auswirkungen auf Märkte verfolgen
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