Dax legt zu – Handel bleibt nervös

16. März 2026
1 min Lesezeit

Dax legt zu – Handel bleibt nervös

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaft: Dax steigt trotz Nervosität in Frankfurt

Frankfurt/Main () – Zum Wochenstart hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.564 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,5 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Nach einem verhaltenen Start drehte der Dax kurz vor Mittag ins Plus und baute im weiteren Verlauf seine Zugewinne aus.

„Einer, wenn auch nur leichten, Entspannung bei den Ölpreisen und weitestgehend ausbleibenden, negativen Nachrichten aus dem Nahen Osten folgte zum Start in die dritte Kriegswoche zur Abwechslung mal eine Erholung am Aktienmarkt“, kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst CMC Markets. „Dennoch bleibt der Handel an der Frankfurter Börse nervös und von den immer noch hohen Energiepreisen beeinflusst. Die Anleger können zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschätzen, wie stark die Auswirkungen auf die einzelnen Branchen sein werden“, erklärte er.

Zudem stehe am Freitag der große Verfallstermin an den Terminmärkten an. „Bis dahin müssen sich viele Investoren entscheiden, ob sie weiterhin in den Aktien investiert bleiben und die Absicherungsgeschäfte über den Verfalltermin rollen oder netto Aktienbestände reduzieren und dadurch Risiko abbauen“, so Lipkow. „Noch ist die Situation relativ entspannt, da viele Investoren ihre Aktienbestände abgesichert haben.“

Gewinner des heutigen Handelstages sei mit weitem Abstand die Aktie der Commerzbank, erklärte der Analyst. „Die Unicredit hat mit dem nun vorgelegten Übernahmeangebot ihr weiteres Interesse an dem Zusammenschluss beider Institute bekräftigt. Da jedoch eine gehörige politische Komponente mitberücksichtigt werden muss, entscheidet sich die Unicredit für eine eher vorsichtigere Gangart und versucht mit dem derzeitigen Vorgehen, mehr Mitspracherechte zu bekommen.“

Bis kurz vor Handelsschluss rangierten die Commerzbank-Aktien an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Das Schlusslicht bildeten die Papiere von BMW und Beiersdorf.

Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im April kostete 51 Euro und damit ein Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund zehn bis zwölf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis sank hingegen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 101,90 US-Dollar, das waren 120 Cent oder 1,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1486 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8706 Euro zu haben.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Dax legte um 0,5 Prozent zu und schloss bei 23.564 Punkten.
  • Commerzbank-Aktien gewannen stark durch Übernahmeinteresse von Unicredit.
  • Gaspreis stieg um 1 Prozent, Ölpreis fiel um 1,2 Prozent.

Warum ist das wichtig?

  • Aktienmarkt zeigt Erholung nach Ölpreissenkung und stabilen Nachrichten aus dem Nahen Osten
  • Entscheidung vieler Investoren über Aktienbestände und Risikoabbau bis zum Verfalltermin beeinflusst Marktverhalten
  • Commerzbank-Aktien profitieren von Übernahmeinteresse, während andere Unternehmen wie BMW und Beiersdorf am Ende Verluste verzeichnen

Wer ist betroffen?

  • Anleger
  • Investoren
  • Branchen

Zahlen/Fakten?

  • Dax bei 23.564 Punkten, Plus von 0,5 Prozent
  • Gaspreis: 51 Euro pro MWh, Anstieg um 1 Prozent
  • Brent-Ölpreis: 101,90 US-Dollar, Rückgang um 1,2 Prozent

Wie geht’s weiter?

  • Investoren müssen bis Freitag Entscheidungen über Aktienbestände treffen.
  • Nervosität am Markt bleibt aufgrund hoher Energiepreise.
  • Bitte beobachten, wie sich die politische Situation um die Commerzbank-Übernahme entwickelt.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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