Dax kämpft weiter mit 25.000er-Marke

14. Juli 2026
1 min Lesezeit

Wirtschaft in Frankfurt: Börse im Abwärtsdruck

Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Dienstag nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag weiter im roten Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.980 Punkten berechnet, 0,5 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Brenntag, BASF und Mercedes-Benz, am Ende Scout24, Qiagen und Continental.

„Der Dax in Frankfurt hadert weiter mit der runden 25.000er-Marke“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. Die relative Kursstärke von gestern könne sich heute nicht weiter manifestieren. „Zum Start hatten noch etwas besser als erwartete Handelszahlen aus für Optimismus gesorgt. Dieser wurde jedoch im weiteren Verlauf durch die stark anziehenden Energiepreise weggefegt.“ Die Investoren seien jetzt erneut von Sorgen über eine anziehende Inflationsdynamik geplagt und richteten daher ihren Fokus auf die anstehenden Preisdaten aus den USA.

„Auch die heute startende Berichtssaison wirft bereits am Vormittag ihre Schatten voraus“, so Lipkow. „Im aktuell eher dünnen Volumen können bereits kleine negative Überraschungen zu größeren Kursverwerfungen führen. Die Nervosität ist entsprechend erkennbar, aber nicht überbordend hoch.“ Dennoch positionierten sich viele Anleger weiter an der Seitenlinie. Auch von den bisherigen Zugpferden der vergangenen Wochen, den Halbleiteraktien, komme derzeit kaum Unterstützung.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1396 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8775 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 87,22 US-Dollar; das waren 4,7 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Dax kämpft weiter mit 25.000er-Marke

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Was ist passiert?

  • Der Dax blieb am Dienstag bis zum Mittag im roten Bereich und lag gegen 12:30 Uhr bei rund 24.980 Punkten, etwa 0,5 Prozent unter dem Vortagesschluss
  • Zwar sorgten anfangs bessere als erwartete Handelszahlen aus China für Optimismus, dieser wurde jedoch durch stark anziehende Energiepreise sowie Sorgen über eine höhere Inflationsdynamik überlagert
  • Viele Anleger hielten sich weiter zurück, während der Ölpreis deutlich stieg und ein Euro zeitweise 1,1396 US-Dollar kostete

Warum ist das wichtig?

  • Investoren sorgen sich erneut über eine anziehende Inflationsdynamik und richten den Fokus auf anstehende US-Preisdaten, was die Kursentwicklung belastet
  • Die Berichtssaison führt bereits im dünnen Volumen zu größeren Kursverwerfungen durch kleine negative Überraschungen
  • Steigende Energiepreise und deutlich höherer Ölpreis beeinflussen den Markt und dämpfen kurzfristig den Optimismus

Wer ist betroffen?

  • Anleger an der Seitenlinie aufgrund von Sorgen über anziehende Inflationsdynamik und Fokus auf US-Preisdaten
  • Unternehmen der Kursliste im DAX, insbesondere Brenntag, BASF und Mercedes-Benz (Spitze) sowie Scout24, Qiagen und Continental (Ende)

Zahlen/Fakten?

  • Dax bei rund 24.980 Punkten (0,5 Prozent unter Schlussniveau vom Vortag)
  • 1 Euro = 1,1396 US-Dollar; 1 US-Dollar = 0,8775 Euro
  • Brent-Ölpreis 87,22 US-Dollar pro Fass (4,7 Prozent mehr gegenüber Schluss des vorherigen Handelstags)

Wie geht’s weiter?

  • Anleger blicken erneut auf US-Preisdaten wegen möglicher anziehender Inflationsdynamik
  • Berichtssaison und dünnes Handelsvolumen könnten bei negativen Überraschungen stärkere Kursverwerfungen auslösen
  • Viele Anleger bleiben an der Seitenlinie, Halbleiteraktien liefern derzeit kaum Unterstützung
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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