Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: Dax im Minus, Anleger zurückhaltend
Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Freitag bis zum Mittag tief im Minus geblieben. Nach 12:30 Uhr stand der Index bei 22.325 Punkten und damit 1,3 Prozent niedriger als bei Vortagesschluss.
„Die Anleger werden langsam müde, den ständig wechselnden Nachrichten aus dem Nahen Osten hinterherzujagen“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst CMC Markets, am Mittag. Deshalb fokussierten sie sich verstärkt auf die Branchen und Sektoren, die am wenigsten von den direkten Auswirkungen des Krieges im Iran betroffen sind. Das bevorstehende Wochenende habe erneut das Potenzial, die vermeintliche Ruhe in der Kriegsregion ins Wanken zu bringen. „Auch deshalb werden die Reaktionen auf die Verlängerung des Ultimatums immer schwächer und für weitere Verkäufe genutzt“, sagte Lipkow.
Die Rohölpreise ziehen ebenfalls wieder an und Brent-Crude notiert bei 107 US-Dollar. Sichere Häfen wie Gold und der US-Dollar wurden gesucht. Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag dementsprechend schwächer: Ein Euro kostete 1,1508 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8690 Euro zu haben.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Dax fiel bis Mittag um 1,3 Prozent auf 22.325 Punkte.
- Anleger ignorieren volatile Nachrichten aus dem Nahen Osten und konzentrieren sich auf weniger betroffene Sektoren.
- Rohölpreise steigen, Euro schwächer gegenüber US-Dollar.
Warum ist das wichtig?
- Markt reagiert negativ auf unsichere politische Lage im Nahen Osten
- Fokus der Anleger auf weniger kriegsbetroffene Sektoren
- Anstieg der Rohölpreise und Suche nach sicheren Anlagen wie Gold und US-Dollar
Wer ist betroffen?
- Anleger
- Branchen und Sektoren, die nicht direkt vom Krieg betroffen sind
- Rohölmarkt
Zahlen/Fakten?
- Dax bei 22.325 Punkten, 1,3 Prozent niedriger als Vortagesschluss
- Rohölpreise: Brent-Crude bei 107 US-Dollar
- Euro kostet 1,1508 US-Dollar, Dollar 0,8690 Euro
Wie geht’s weiter?
- Fokussierung auf weniger kriegsbetroffene Branchen
- Marktreaktionen auf Verlängerung des Ultimatums schwächer
- Beobachtung der Rohölpreise und sicherer Häfen wie Gold und US-Dollar
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