Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: Regierung fördert Start-ups in Düsseldorf
Düsseldorf () – Die Bundesregierung will ihre Start-up- und Scale-up-Strategie mit mehr Tempo vorantreiben. Unter anderem sind schnellere Förderanträge und höhere Mitarbeiterbeteiligungen geplant. Das berichtet das „Handelsblatt“ (Freitagausgabe) unter Berufung auf ein 38 Seiten langes Dokument, in dem insgesamt 120 Maßnahmen aufgeführt sind.
Den aktuellen Unterlagen zufolge ist vorgesehen, das staatliche Förderprogramm „Invest“ über 2026 hinaus fortzusetzen. Zugleich soll die Bearbeitungszeit von Anträgen für das Förderprogramm „Exist“, mit dem Ausgründungen angeschoben werden, auf sechs Wochen reduziert werden. Der Steuerfreibetrag für Mitarbeiterbeteiligungen (ESOP) soll den Dokumenten zufolge von derzeit 2.000 auf 5.000 Euro steigen.
Zugleich werde demnach erwogen, der Bundesagentur für Sprunginnovationen (Sprind) mehr Möglichkeiten zu geben, um auch im Verteidigungsbereich tätig zu sein. Es heißt, es werde geprüft, die „Sprind“-Förderinstrumente auch dort zu nutzen, um Technologien im Sicherheits- und Verteidigungsbereich weiterzuentwickeln.
Aktuell befindet sich der Entwurf in der Ressortabstimmung. Die Strategie soll einer Sprecherin des Wirtschaftsministeriums zufolge im Sommer vom Bundeskabinett verabschiedet werden. Das Papier sei noch nicht finalisiert, weitere Gespräche stünden in den nächsten Tagen an. Zu Einzelheiten wollte sich das Wirtschaftsministerium deshalb noch nicht äußern.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | 500-Euro-Geldscheine (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundesregierung plant schnellere Förderanträge und höhere Mitarbeiterbeteiligungen für Start-ups und Scale-ups.
- Fortsetzung des Förderprogramms "Invest" über 2026 hinaus und Verkürzung der Bearbeitungszeit für "Exist"-Anträge auf sechs Wochen.
- Erhöhung des Steuerfreibetrags für Mitarbeiterbeteiligungen von 2.000 auf 5.000 Euro.
Warum ist das wichtig?
- Beschleunigung der Förderanträge fördert Innovationen und Gründungen.
- Höhere Mitarbeiterbeteiligungen stärken die Attraktivität von Start-ups.
- Ausweitung der Fördermöglichkeiten im Verteidigungsbereich kann technologische Fortschritte im Sicherheitssektor unterstützen.
Wer ist betroffen?
- Start-ups
- Scale-ups
- Mitarbeiter in förderfähigen Unternehmen
Zahlen/Fakten?
- 120 Maßnahmen im Dokument
- Bearbeitungszeit für "Exist"-Anträge auf sechs Wochen reduziert
- Steuerfreibetrag für Mitarbeiterbeteiligungen von 2.000 auf 5.000 Euro erhöht
Wie geht’s weiter?
- Fortsetzung des Förderprogramms "Invest" über 2026 hinaus
- Reduzierung der Bearbeitungszeit für "Exist"-Anträge auf sechs Wochen
- Erhöhung des Steuerfreibetrags für Mitarbeiterbeteiligungen auf 5.000 Euro
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