Bundesregierung senkt Wachstumsprognose wegen Exportschwäche

27. Januar 2026
1 min Lesezeit

Bundesregierung senkt Wachstumsprognose wegen Exportschwäche

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland 2026

() – Die Wachstumsaussichten der deutschen Wirtschaft verschlechtern sich offenbar weiter.

Das geht aus der neuen Konjunkturprognose der Bundesregierung hervor, über die das „Handelsblatt“ berichtet. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) wird diese am Mittwoch im Rahmen des Jahreswirtschaftsberichtes vorstellen. 2026 soll das Bruttoinlandsprodukt nur noch um einen Prozent zulegen. Im Herbst lag die Prognose noch bei 1,3 Prozent. 2027 soll das BIP um 1,3 Prozent wachsen. Auch das Potenzialwachstum in den Jahren danach fällt nun schlechter aus.

Die neue Regierungsprognose rechnet nur noch mit einem schwachen Wachstum der Exporte aus in andere Länder. Für 2026 werden 0,8 Prozent erwartet, statt bislang 1,2 Prozent. Für 2027 bleibt es bei 1,6 Prozent. Wegen der Probleme mit den USA und sei die Exportwirtschaft von „doppeltem Gegenwind“ betroffen, heißt es in einer Präsentation des Wirtschaftsministeriums zur neuen Prognose, über die das „Handelsblatt“ schreibt.

Mit einem Wachstum des privaten Konsums von 0,8 Prozent 2026 und 1,1 Prozent 2027 fällt auch die binnenwirtschaftliche Erholung verhalten aus. Getragen ist das BIP-Plus vielmehr vom Staatskonsum: Dieser legt im laufenden Jahr laut Regierungsprognose um 2,4 Prozent zu. Bei der Arbeitslosenquote rechnet die Bundesregierung 2026 mit 6,2 Prozent und 2027 mit sechs Prozent.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Industrieanlagen (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Wachstumsaussichten der deutschen Wirtschaft verschlechtern sich weiter.
  • Bruttoinlandsprodukt soll 2026 nur um 1 Prozent zulegen.
  • Schwaches Wachstum der Exporte und privater Konsum erwartet.

Warum ist das wichtig?

  • Verschlechterte Wachstumsaussichten der deutschen Wirtschaft können zu Unsicherheiten führen.
  • Geringeres exportorientiertes Wachstum gefährdet die wirtschaftliche Stabilität.
  • Abhängigkeit vom Staatskonsum könnte langfristige wirtschaftliche Probleme verstärken.

Wer ist betroffen?

  • deutsche Wirtschaft
  • Exportwirtschaft
  • private Konsumenten

Zahlen/Fakten?

  • BIP-Wachstum 2026: 1%
  • BIP-Wachstum 2027: 1,3%
  • Arbeitslosenquote 2026: 6,2%

Wie geht’s weiter?

  • Wirtschaftsministerin Katherina Reiche präsentiert die neue Konjunkturprognose am Mittwoch.
  • Weitere Anpassungen der Wachstumsaussichten in den nächsten Jahren sind zu erwarten.
  • Beobachtung der Exportentwicklung angesichts der geopolitischen Herausforderungen bleibt wichtig.
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