Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: Unternehmensbesuche der Ministerin in Berlin
Berlin () – Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hat seit ihrem Amtsantritt im Mai lediglich zwei Vor-Ort-Termine bei Unternehmen wahrgenommen, um Arbeitnehmer zu treffen.
Das schreibt die „Bild“ (Samstagsausgabe) unter Berufung auf Angaben des Ministeriums (BMAS). Demnach nahm Bas am 10. November 2025 an einem Treffen der „Allianz für Aus- und Weiterbildung“ auf dem Aqua-Campus der Berliner Wasserbetriebe teil. Am 21. Januar 2026 besuchte sie das Ausbildungszentrum der ABB AG in Berlin. Weitere konkrete Unternehmensbesuche führte das BMAS auf „Bild“-Anfrage nicht auf.
Zusätzlich habe sich Bas mit Vertretern von Volkswagen, der Deutschen Bahn sowie mit Gewerkschafts- und Betriebsratsvertretern von Thyssenkrupp, getroffen, jeweils aber ohne Unternehmensbesuch vor Ort. Wie die „Bild“ weiter schreibt, hat Bas seit Amtsantritt insgesamt 15 Termine mit Arbeitgebervertretern wahrgenommen, darunter Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK), Handelsverband Deutschland (HDE) und Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). Mit Arbeitnehmervertretern wie dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), IG Metall, Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), IG BAU, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Sozialverband VdK Deutschland (VdK), Sozialverband Deutschland (SoVD), Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und dem Paritätischen Gesamtverband fanden laut der Zeitung 21 Treffen statt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bärbel Bas (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas hat seit Amtsantritt im Mai nur zwei Vor-Ort-Termine bei Unternehmen wahrgenommen.
- Bas hat insgesamt 15 Termine mit Arbeitgebervertretern und 21 Treffen mit Arbeitnehmervertretern abgehalten.
- Weitere konkrete Unternehmensbesuche wurden nicht genannt.
Warum ist das wichtig?
- Geringe Präsenz der Ministerin bei Unternehmen könnte fehlende Unterstützung für Arbeitnehmer signalisieren
- Mangel an direktem Kontakt zu Unternehmen hindert praxisnahe Politikgestaltung
- Ungewöhnliches Verhältnis von Besuchen bei Arbeitgebern und Arbeitnehmervertretern könnte zur Kritik führen
Wer ist betroffen?
- Arbeitnehmer
- Vertreter von Arbeitgeberverbänden
- Gewerkschafts- und Betriebsratsvertreter
Zahlen/Fakten?
- 2 Vor-Ort-Termine bei Unternehmen seit Amtsantritt
- 15 Termine mit Arbeitgebervertretern
- 21 Treffen mit Arbeitnehmervertretern
Wie geht’s weiter?
- Weitere Unternehmensbesuche sind geplant
- Fortsetzung der Gespräche mit Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern
- Keine Angabe
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