Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
Verteidigung: Neue KI-Systeme für Bundeswehr
Berlin () – Die Bundeswehr hat zwei Unternehmen für ein neues KI-gestütztes Aufklärungssystem ausgewählt. „Airbus Defence and Space“ sowie das Münchner Start-up Helsing sollen jeweils ein eigenes System entwickeln, das große Räume an der Nato-Ostflanke automatisch überwachen und auswerten kann. Das geht aus Unterlagen hervor, über die „Politico“ berichtet.
Das Vorhaben mit dem Namen „Uranos KI“ soll künftig vor allem die in Litauen stationierte deutsche Brigade unterstützen. Die Systeme sollen Drohnen, Bodensensoren, Roboter und Kameratechnik kombinieren und deren Daten von einer zentralen Software in Echtzeit zusammenführen.
Die Bundeswehr vergibt den Auftrag bewusst doppelt: Beide Firmen liefern jeweils vier komplette Systeme, die über mehrere Jahre parallel getestet werden. Erst danach soll entschieden werden, welche technische Lösung in Serie geht. Das Verfahren orientiert sich an Prototypenwettbewerben, wie sie in den USA üblich sind.
Nach Angaben aus der Vorlage umfasst der Vertrag für das Konsortium aus Airbus und dem Drohnenhersteller Quantum Systems Leistungen im Wert von rund 55,8 Millionen Euro. Helsing kommt demnach auf etwa 80,4 Millionen Euro. In beiden Fällen bestehen Optionen für spätere Zusatzkäufe. Die ersten Systeme sollen 2027 an die Truppe übergeben werden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Airbus-Logo (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundeswehr wählt Airbus und Helsing für KI-gestütztes Aufklärungssystem aus.
- Projekt "Uranos KI" soll große Räume an der Nato-Ostflanke automatisch überwachen.
- Vertragsvolumen: rund 55,8 Millionen Euro für Airbus und 80,4 Millionen Euro für Helsing.
Warum ist das wichtig?
- Verbesserung der Überwachungskapazitäten an der NATO-Ostflanke
- Unterstützung der deutschen Brigade in Litauen
- Einsatz von fortschrittlicher KI-Technologie für effektive Aufklärung
Wer ist betroffen?
- Bundeswehr
- Airbus Defence and Space
- Helsing
Zahlen/Fakten?
- Verträge: Airbus Defence and Space - 55,8 Millionen Euro; Helsing - 80,4 Millionen Euro
- Systemübergabe: erste Systeme 2027
- Anzahl Systeme pro Firma: jeweils vier komplette Systeme
Wie geht’s weiter?
- Entwicklung und Test von KI-gestützten Aufklärungssystemen durch Airbus und Helsing
- Entscheidung über serielle Produktion nach Testphase von mehreren Jahren
- Erste Systeme sollen 2027 an die Bundeswehr übergeben werden
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