Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik in Brüssel: Unterstützung für die Ukraine
Brüssel () – Der Nato-Botschafter der USA, Matthew Whitaker, hat die europäischen Nato-Verbündeten zu mehr Engagement bei der Unterstützung der Ukraine im Kampf gegen Russland aufgerufen.
„Europa soll endlich aufhören, russisches Öl und Gas zu kaufen“, sagte er den „ARD Tagesthemen“ am Dienstag. Es gebe immer noch Länder, die dies täten. Whitaker verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass sie zum Beispiel Flüssiggas oder Öl aus den Vereinigten Staaten kaufen könnten. „Es gibt keinen Grund, warum wir die russische Kriegsmaschinerie finanzieren sollten. Und jeder Euro, der in den Kauf von russischem Öl und Gas geht, ist ein Dollar oder Euro zur Unterstützung der russischen Kriegsmaschinerie.“
Whitaker sagte, die USA lieferten kontinuierlich Munition für die Ukraine. Man erwarte, dass die europäischen Verbündeten für die dringend erforderliche Munition bezahlen. Auf beiden Seiten des Atlantiks müsse die Verteidigungsfähigkeit gestärkt werden. Nicht nur der Bedarf der Ukraine, sondern auch der eigene müsse gedeckt werden.
Die Verantwortung, Verhandlungen aufzunehmen sieht Whitaker bei Russland. „Wenn es also um die Verantwortung geht, ist es ganz klar, dass die Russen nicht bereit sind, an den Verhandlungstisch zu kommen, einen Waffenstillstand zu verhandeln und Frieden zu schließen. Präsident Trump versucht die Bedingungen zu schaffen, dass Russland an den Verhandlungstisch kommt“, sagte er.
Trump sei von Putin frustriert. „Jedes Mal, wenn sie miteinander zu sprechen, scheint es eine Bereitschaft zu geben, vielleicht zu einem Waffenstillstand und zu einem verhandelten Frieden zu kommen. Und dann hagelt es weiter Bomben auf ukrainische Städte und Zivilisten“, sagte Whitaker.
Der Druck auf Russland müsse aufrechterhalten werden, so der Nato-Botschafter. Dies tue US-Präsident Trump. In diesem Zusammenhang nannte er Sanktionen gegen Russland. „Wir erwarten, dass die europäischen Alliierten und auch Deutschland, sich uns anschließen und den gleichen Druck ausüben.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Nato-Hauptquartier (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- USA fordern europäische Nato-Verbündete zu mehr Unterstützung für die Ukraine auf
- Matthew Whitaker kritisiert den Kauf von russischem Öl und Gas durch europäische Länder
- Er betont die Notwendigkeit, den Druck auf Russland aufrechtzuerhalten und verlangt, dass europäische Länder Sanktionen unterstützen
Warum ist das wichtig?
- Unterstützung der Ukraine ist entscheidend für die europäische Sicherheit.
- Reduzierung des Kaufs von russischen Energierohstoffen schwächt die russische Kriegsfinanzierung.
- Gemeinsame Anstrengungen der NATO-Verbündeten sind notwendig, um Druck auf Russland aufrechtzuerhalten.
Wer ist betroffen?
- USA
- europäische NATO-Verbündete
- Russland
Zahlen/Fakten?
- USA liefern kontinuierlich Munition für die Ukraine
- Europäische Länder kaufen weiterhin russisches Öl und Gas
- Druck auf Russland muss aufrechterhalten werden
Wie geht’s weiter?
- Europa soll aufhören, russisches Öl und Gas zu kaufen
- USA liefern kontinuierlich Munition für die Ukraine
- Druck auf Russland muss aufrechterhalten werden
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