Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Frauen im deutschen Profifußball
Berlin () – Marie-Louise Eta, die neue Cheftrainerin von Union Berlin und zugleich die erste Frau auf einem solchen Top-Posten in der Geschichte der deutschen Bundesliga, will in erster Linie als Trainerin gesehen werden.
„Mir ging es nie vordergründig darum, die Rolle der Frau zu stärken, ich wollte schon immer mit Leistung überzeugen“, sagte Eta in der aktuellen Ausgabe der „Zeit“ und drei europäischen Partner-Medien. „Ich möchte als Fußballtrainerin gesehen werden.“
Zugleich sei ihr bewusst, welche gesellschaftliche Bedeutung ihre Position habe. „Da entsteht eine Verantwortung für mich – ob ich will oder nicht.“
Unterschiede in der Arbeit mit männlichen und weiblichen Spielern sieht Eta nicht. „Ich habe es mit Individuen zu tun“, sagte sie. Entscheidend sei, „was der Mensch, der vor mir steht, braucht, damit er die beste Leistung bringt“.
Mit Blick auf eigene Erfahrungen schildert Eta auch Widerstände. Sprüche wie „Lass dich nicht von einem Mädchen ausspielen“ habe sie aus ihrer Jugend noch im Ohr. „Ich habe mir über die Jahre ein dickes Fell zugelegt“, sagte Eta. „Aber ich kann mich wehren, ich kann weghören. Und ich kann zurückschreien.“ Im Profisport müssten sich ohnehin alle ständig beweisen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Fans von Union Berlin (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Marie-Louise Eta ist die neue Cheftrainerin von Union Berlin und die erste Frau in dieser Position in der Bundesliga.
- Eta möchte vor allem als Trainerin wahrgenommen werden und sieht keine Unterschiede in der Arbeit mit männlichen und weiblichen Spielern.
- Sie erwähnt, dass sie in ihrer Jugend Widerstände erlebt hat, aber gelernt hat, damit umzugehen.
Warum ist das wichtig?
- Erster weiblicher Cheftrainer in der Bundesliga, symbolisiert Fortschritt und Diversität im Sport.
- Verantwortung, gesellschaftliche Wahrnehmung von Frauen im Fußball zu beeinflussen.
- Betonung der Individualität in der Trainingsarbeit, unabhängig vom Geschlecht.
Wer ist betroffen?
- Marie-Louise Eta
- männliche und weibliche Spieler
- Öffentlichkeit
Zahlen/Fakten?
- Marie-Louise Eta ist die erste Frau als Cheftrainerin in der Geschichte der deutschen Bundesliga.
- Eta möchte hauptsächlich aufgrund ihrer Leistung als Trainerin wahrgenommen werden.
- Sie sieht keine Unterschiede in der Arbeit mit männlichen und weiblichen Spielern.
Wie geht’s weiter?
- Marie-Louise Eta will als Trainerin anerkannt werden.
- Sie sieht sich in der Verantwortung, Vorurteile abzubauen.
- Ihre Erfahrungen sollen als Motivation für andere dienen.
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