Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Frauen kämpfen gegen Gewalt in Berlin
Berlin () – 250 prominente Frauen haben einen Zehn-Punkte-Plan zum Schutz vor männlicher Gewalt vorgelegt. Der Maßnahmenkatalog, über den der „Spiegel“ berichtet, richtet sich an die Bundesregierung.
Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem SPD-Chefin und Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas, Grünen-Parteichefin Franziska Brantner, Moderatorin Carolin Kebekus, Schauspielerin Veronica Ferres, Musikerin Nina Chuba und die Aktivistin Luisa Neubauer. Das Bündnis fordert unter anderem, das Herstellen nicht-einvernehmlicher sexualisierter Deepfakes unter Strafe zu stellen, da das reine Erstellen solcher Inhalte bislang nicht strafbar ist. Zudem verlangen die Unterzeichner ein digitales Gewaltschutzgesetz mit Anspruch auf rasche Löschung von Inhalten und Identifizierung von Tätern. Darüber hinaus sollen sogenannte Nudify-Apps verboten werden, die es ermöglichen, Personen auf Fotos mithilfe von KI virtuell auszuziehen.
Die Frauen fordern außerdem, das Prinzip „Ja heißt Ja“ im Sexualstrafrecht zu verankern, wonach jede sexuelle Handlung ohne ausdrückliche Einwilligung strafbar sein soll. Ebenso soll der Straftatbestand „Femizid“ im Strafgesetzbuch eingeführt werden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Blonde Frau mit Locken (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- 250 prominente Frauen haben einen Zehn-Punkte-Plan zum Schutz vor männlicher Gewalt vorgelegt.
- Maßnahmen umfassen unter anderem die Strafbarkeit von nicht-einvernehmlichen sexualisierten Deepfakes und die Einführung des Straftatbestands "Femizid".
- Es wird ein digitales Gewaltschutzgesetz gefordert, das rasche Löschung von Inhalten und Identifizierung von Tätern umfasst.
Warum ist das wichtig?
- Schutz vor männlicher Gewalt und Stärkung der Rechte von Frauen
- Verbesserung des rechtlichen Rahmens gegen digitale sexualisierte Gewalt
Wer ist betroffen?
- 250 prominente Frauen
- Bundesregierung
- Betroffene von männlicher Gewalt
Zahlen/Fakten?
- 250 prominente Frauen haben einen Zehn-Punkte-Plan zum Schutz vor männlicher Gewalt vorgelegt
- Forderung nach einem digitalen Gewaltschutzgesetz
- Einführung des Straftatbestands "Femizid" im Strafgesetzbuch
Wie geht’s weiter?
- Förderung der Diskussion über den Zehn-Punkte-Plan in der Bundesregierung
- Gesetzesentwürfe zum Schutz vor männlicher Gewalt ausarbeiten
- Öffentlichkeitsarbeit zur Sensibilisierung für die Thematik vorantreiben
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