Kritik an Geschäft mit Unterkünften für Wohnungslose in Berlin

23. Februar 2026
1 min Lesezeit

Kritik an Geschäft mit Unterkünften für Wohnungslose in Berlin

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Missbrauch in Berlins Obdachlosenunterkünften

() – Das System der Unterbringung von Wohnungslosen in Berlin ist nach „Tagesspiegel“-Recherchen extrem anfällig für Missbrauch. Private Firmen machen mit solchen Wohnheimen teils hohe Gewinne, während Bewohner und Nachbarn über Müll und Ungeziefer klagen.

„Das Geschäft mit diesen Unterkünften ist eine Goldgrube“, sagte Hannes Rehfeldt (CDU), Sozialstadtrat im Bezirk Neukölln, dem „Tagesspiegel“ (Montags-Ausgabe). In der Branche gebe es viele schwarze Schafe, sagte Rehfeldt. „Wer die Unterbringung von obdachlosen Menschen nur als gewinnträchtiges Business betreibt, ist dort eigentlich falsch.“

Das Land Berlin geht in diesem Bereich einen Sonderweg. In der Hauptstadt ist die Mehrheit der Wohnungslosen bei gewerblichen Anbietern untergebracht. Deutschlandweit leben jedoch zwei Drittel der Menschen, die kein eigenes Dach über dem Kopf haben, in kommunalen Unterkünften.

Wie viele Menschen derzeit in Unterkünften für Wohnungslose leben, konnte die Senatsverwaltung für Soziales auf Anfrage nicht sagen. Denn das Land Berlin hat dafür bisher keine eigenen Daten erhoben. Nach Berechnungen des „Tagesspiegel“ waren im Januar 2025 in Berlin etwa 39.000 Menschen ordnungsrechtlich in Unterkünften für Wohnungslose untergebracht. Rund 11.000 von ihnen sind Kinder und Jugendliche.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Obdachlose kampieren (Archiv)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




4,4/5 (6 Bewertungen)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • System der Unterbringung von Wohnungslosen in Berlin anfällig für Missbrauch
  • Private Firmen erzielen hohe Gewinne, während Bewohner über unhygienische Bedingungen klagen
  • Mehrheit der Wohnungslosen in Berlin bei gewerblichen Anbietern untergebracht, im Gegensatz zur bundesweiten Praxis

Warum ist das wichtig?

  • Missbrauch im System der Wohnungsunterbringung von Obdachlosen in Berlin
  • Hohe Gewinne für private Anbieter, während Bewohner leiden
  • Wenig Daten über die Anzahl der Obdachlosen in Berlin verfügbar

Wer ist betroffen?

  • Obdachlose Menschen
  • Bewohner von Wohnheimen
  • Nachbarn der Wohnheime

Zahlen/Fakten?

  • Mehrheit der Wohnungslosen in Berlin bei gewerblichen Anbietern untergebracht
  • Deutschlandweit leben zwei Drittel der Wohnungslosen in kommunalen Unterkünften
  • Schätzungsweise 39.000 Menschen in Berlin in Unterkünften für Wohnungslose im Januar 2025, darunter rund 11.000 Kinder und Jugendliche

Wie geht’s weiter?

  • Überprüfung und Verbesserung der Unterbringungssysteme für Wohnunglose in Berlin
  • Erlass strengerer Richtlinien für private Anbieter
  • Erhebung von Daten zur Anzahl der wohnungslosen Menschen in Unterkünften
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Don't Miss