Datenschutzbeauftragte sieht KI-Training mit Drittdaten als Problem

6. Mai 2026
1 min Lesezeit

Datenschutzbeauftragte sieht KI-Training mit Drittdaten als Problem

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Datenschutz und Künstliche Intelligenz in Berlin

() – Die Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider hat vor den Herausforderungen gewarnt, die die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) für den Datenschutz darstellt.

Dass viele KI-Modelle mit Daten von Dritten gefüttert werden, sei definitiv ein Problem, sagte sie am Mittwoch in Berlin der . Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verlange für jede Datenverarbeitung eine Rechtsgrundlage, was bei der Nutzung von KI oft schwierig sei, so Specht-Riemenschneider.

Die Datenschutzbeauftragte erklärte, dass bei der Verarbeitung von Drittdaten häufig keine Einwilligung vorliege, was zu Problemen führen könne. Auch wenn die „Interessenabwägung als Rechtsgrundlage herangezogen“ werde, sei es nicht garantiert, dass diese immer positiv ausfalle. Sie bekräftigte die Notwendigkeit, auf europäischer Ebene darüber nachzudenken, unter welchen Voraussetzungen Daten verarbeitet werden dürfen.

Specht-Riemenschneider forderte eine Debatte darüber, wofür die Datennutzung durch KI erlaubt oder untersagt sein sollte. Sie hob hervor, dass etwa der Einsatz von KI zur Verbesserung von Therapien und zur Verlängerung von Menschenleben anders zu bewerten sei als die Überwachung von Beschäftigten. Sie wolle eine „zweckgerichtete Diskussion“ auf europäischer Ebene und betonte die Bedeutung öffentlicher Aufklärung durch Datenschutzbehörden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Andreas Hartl und Louisa Specht-Riemenschneider am 06.05.2026

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Louisa Specht-Riemenschneider warnt vor Herausforderungen der KI-Nutzung im Datenschutz.
  • Schwierigkeiten bei der Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung gemäß DSGVO.
  • Notwendigkeit einer Debatte über erlaubte und untersagte Datennutzung durch KI.

Warum ist das wichtig?

  • Herausforderungen der KI-Nutzung für den Datenschutz
  • Notwendigkeit einer Debatte über Datenverarbeitungsbedingungen
  • Unterschiedliche Bewertungen der Datennutzung je nach Zweck

Wer ist betroffen?

  • Nutzer von Künstlicher Intelligenz
  • Datenschutzbehörden
  • Personen, deren Daten möglicherweise verarbeitet werden

Zahlen/Fakten?

  • Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verlangt für jede Datenverarbeitung eine Rechtsgrundlage
  • Bei der Verarbeitung von Drittdaten häufig keine Einwilligung vorhanden
  • Notwendigkeit für eine Debatte über erlaubte und untersagte Datennutzung durch KI

Wie geht’s weiter?

  • Initiierung einer Debatte über den Einsatz von KI und Datennutzung
  • Diskussion über rechtliche Rahmenbedingungen auf europäischer Ebene
  • Fokussierung auf verschiedene Anwendungsbereiche von KI im Kontext des Datenschutzes
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