ADAC-Verkehrspräsident tritt nach Kündigungswelle zurück

2. Februar 2026
1 min Lesezeit

ADAC-Verkehrspräsident tritt nach Kündigungswelle zurück

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Rücktritt im ADAC: Auswirkungen auf Mitgliederzahlen

() – Beim Automobilklub ADAC ist Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand zurückgetreten. Das berichtet die „Bild“ (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf interne Quellen. Hintergrund ist demnach eine Kündigungswelle: 60.000 Mitglieder hätten in den vergangenen vier Wochen ihre Mitgliedschaft beendet, schreibt die Zeitung. Hillebrand habe demnach die Verantwortung für die Austritte und den entstandenen Imageschaden übernommen.

Auslöser der Kritik seien Hillebrands Aussagen zu höheren Kraftstoffpreisen. Er hatte sich in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ Ende 2025 für die CO2-Bepreisung als Instrument zur Erreichung der Klimaschutzziele ausgesprochen und erklärt, es brauche Anreize, damit Autofahrer von Diesel und Benzin auf klimafreundlichere Alternativen wie das E-Auto umsteigen. Zudem warnte er demnach davor, Klimaschutzziele in Europa zu lockern.

Laut „Bild“ erklärte eine ADAC-Sprecherin: Die Zahl der Kündigungen zeige, dass viele Mitglieder den Eindruck gehabt hätten, der ADAC habe seine Rolle als Anwalt der Autofahrer verlassen. Das werde sehr ernst genommen. „Der Eindruck, der durch das entstanden ist, passt nicht zu den klaren Positionen des ADAC“, sagte die Sprecherin der Zeitung. „Ob Benziner, Diesel oder E-Auto: Wir machen uns gegen jede weitere Belastung ohne sozialen Ausgleich stark. Unser Auftrag lautet: bezahlbare Mobilität für alle.“

Trotz der Austritte seien allein im Januar 100.000 neue Mitglieder hinzugekommen, berichtet die „Bild“. Den Verantwortungsbereich von Hillebrand übernimmt demnach kommissarisch ADAC-Technikpräsident Karsten Schulze.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: ADAC (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Gerhard Hillebrand ist als Verkehrspräsident des ADAC zurückgetreten.
  • 60.000 Mitglieder haben in den letzten vier Wochen ihre Mitgliedschaft beendet.
  • Auslöser waren Hillebrands Aussagen zur CO2-Bepreisung und Klimaschutz.

Warum ist das wichtig?

  • Rücktritt von Gerhard Hillebrand aufgrund massiver Kündigungswelle im ADAC
  • Anstieg der Mitglieder, trotz negativer Reaktionen auf seine Aussagen zur CO2-Bepreisung
  • Wichtigkeit der Wahrnehmung des ADAC als Anwalt der Autofahrer und sozialer Ausgleich bei Mobilitätsfragen

Wer ist betroffen?

  • Gerhard Hillebrand
  • 60.000 Mitglieder des ADAC
  • ADAC-Sprecherin

Zahlen/Fakten?

  • 60.000 Mitglieder haben in den letzten vier Wochen ihre Mitgliedschaft beendet
  • 100.000 neue Mitglieder sind allein im Januar hinzugekommen
  • Hillebrand übernahm die Verantwortung für die Austritte und den entstandenen Imageschaden

Wie geht’s weiter?

  • ADAC-Technikpräsident Karsten Schulze übernimmt kommissarisch Hillebrands Verantwortung.
  • Der ADAC wird seine Positionen zu Mobilität und Mitgliedschaftskommunikation überdenken.
  • Mögliche Maßnahmen zur Mitgliederbindung werden diskutiert.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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