Warken offen für Gebühr bei Ausscheren aus Primärarztsystem

10. November 2025
1 min Lesezeit

Warken offen für Gebühr bei Ausscheren aus Primärarztsystem

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesundheitspolitik in Berlin: Neue Gebühr diskutiert

() – In der Debatte um Einsparungen im Gesundheitssystem zeigt sich Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) offen für eine neue Patientengebühr. „Die Patientensteuerung ist ein zentrales Element, um Kosten zu senken“, sagte Warken der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe).

„Das Primärarztsystem haben wir als Koalition in der Planung, bei dem die Menschen nicht uneingeschränkt direkt zum Facharzt sollen.“ Sie sei skeptisch, dass sich das allein über eine neue Form der Praxisgebühr lösen lasse. „Denkbar wäre aber aus meiner Sicht, dass Patienten, die aus dem Primärarztsystem ausscheren wollen und nicht zuerst zum Hausarzt gehen, eine Gebühr entrichten müssen.“ Das seien Überlegungen, die offen diskutiert werden müssten, auch innerhalb der Koalition, so die Ministerin.

Auf die Frage, ob man den Kassen bei den Kosten für Bürgergeldbezieher entgegenkommen müsse, sagte Warken: „Allen ist klar, dass die Belastung für die Kassen insgesamt groß ist und die unzureichende Refinanzierung von versicherungsfremden Leistungen im System eine Finanzlücke hinterlässt. Wir müssen weiter über die Option reden, Entlastungen für die Kassen beim Bürgergeld zu schaffen.“ Bislang sei das aber in der Koalition nicht konsensfähig gewesen, so Warken, „denn das Geld muss dann ja anderswo herkommen zur Finanzierung“.

Die CDU-Politikerin ergänzte: „Die Haushaltslage ist sehr angespannt. Es darf bei allen Vorschlägen aber auch nicht nur ums Sparen gehen, sondern die gute Versorgung der Menschen muss gewährleistet bleiben. Das hat oberste Priorität, und zwar im Rahmen eines finanzierbaren Systems.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Arztpraxis für Allgemeinmedizin (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Bundesgesundheitsministerin Nina Warken schlägt eine neue Patientengebühr vor.
  • Diskussion über Primärarztsystem und Gebühren für Patienten, die nicht zuerst den Hausarzt aufsuchen.
  • Warken thematisiert die finanzielle Belastung der Kassen und mögliche Entlastungen beim Bürgergeld.

Warum ist das wichtig?

  • Diskussion über eine mögliche Patientengebühr zur Steuerung der Kosten im Gesundheitssystem
  • Geplantes Primärarztsystem soll direkte Facharztbesuche einschränken
  • Sicherstellung einer guten Patientenversorgung trotz Finanzierungsproblematik

Wer ist betroffen?

  • Patienten im Gesundheitssystem
  • Bürgergeldbezieher
  • Hausärzte und Fachärzte

Zahlen/Fakten?

  • Warken offen für neue Patientengebühr zur Kostensenkung
  • Diskussion über Primärarztsystem, das direkte Facharztbesuche reguliert
  • Finanzielle Belastung der Kassen durch versicherungsfremde Leistungen erwähnt

Wie geht’s weiter?

  • Diskussion über neue Patientengebühr und Primärarztsystem
  • Überlegungen zur Entlastung der Kassen für Bürgergeldbezieher
  • Sicherstellung einer guten medizinischen Versorgung bleibt Priorität
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