Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Arbeitsrechte und Sozialstaat in Berlin
Berlin () – Verdi-Chef Frank Werneke hat Überlegungen zurückgewiesen, den 1. Mai als Feiertag zu streichen. In Sachen Sozialabbau und Verschlechterung von Arbeitnehmerrechten werde vor nichts mehr zurückgeschreckt, sagte der Vorsitzende von Deutschlands zweitgrößter Gewerkschaft dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland„.
„Dass die Union sich traut, die Streichung des 1. Mai als gesetzlichen Feiertag auf die in Berlin kursierenden Giftlisten zu setzen, ist nicht nur unerhört – das ist ein Alarmzeichen: In Sachen Sozialabbau und Verschlechterung von Arbeitnehmerrechten wird vor nichts mehr zurückgeschreckt“, kritisierte er.
„Was wir gerade erleben, ist ein Trommelfeuer von Angriffen auf den Sozialstaat“, sagte Werneke und ergänzte: „Wir müssen der Bundesregierung zeigen, dass die Beschäftigten das nicht klaglos hinnehmen werden“, so der Verdi-Chef. „Ohne eine starke und organisierte Arbeitnehmerbewegung ist nichts in diesem Land sicher. Umso wichtiger ist es aus meiner Sicht, dass viele Menschen an diesem Tag auf die Straße gehen“, sagte Werneke.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Verdi (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Verdi-Chef Frank Werneke lehnt Streichung des 1. Mai als Feiertag ab.
- Kritik an der Union für Überlegungen zur Streichung des Feiertags.
- Warnung vor Angriffen auf den Sozialstaat und Forderung nach starken Protesten.
Warum ist das wichtig?
- Streichung des 1. Mai als Feiertag ist alarmierend für Arbeitnehmerrechte
- Warnung vor Sozialabbau und Angriffen auf den Sozialstaat
- Bedeutung einer starken und organisierten Arbeitnehmerbewegung für den Schutz der Interessen
Wer ist betroffen?
- Arbeitnehmer
- Beschäftigte
- Gewerkschaften
Zahlen/Fakten?
-
- Mai soll nicht als Feiertag gestrichen werden
- Verdi ist Deutschlands zweitgrößte Gewerkschaft
- Werneke kritisiert Angriffe auf Sozialstaat und Arbeitnehmerrechte
Wie geht’s weiter?
- Mobilisierung der Arbeitnehmerbewegung
- Teilnahme an Demonstrationen am 1. Mai
- Widerstand gegen Sozialabbau und Verlust von Arbeitnehmerrechten
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