USA schließen Bodentruppen in Venezuela nicht aus

4. Januar 2026
1 min Lesezeit

USA schließen Bodentruppen in Venezuela nicht aus

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

US-Politik und die Zukunft Venezuelas

Washington () – Die US-Führung hat ihre Vorstellungen zur Zukunft Venezuelas nach dem Militärschlag und der Ergreifung von Präsident Nicolas Maduro weiter ausgeführt.

Außenminister Marco Rubio sagte am Sonntag US-Medien, dass die Trump-Administration an einem „demokratischen Übergang“ in arbeite. Er ergänzte, dass die „gesamte nationale Sicherheitsstruktur“ in die Entscheidungsfindung einbezogen werde. Rubio wies darauf hin, dass die Erwartung einer schnellen Neuwahl nach dem Ende der Präsidentschaft Maduros unrealistisch sei, da das chavistische System seit 15 oder 16 Jahren etabliert sei.

Rubio schloss nicht aus, dass US-Truppen in Venezuela stationiert werden könnten, um Druck auf das Land auszuüben. Er erklärte, dass US-Präsident Donald Trump nicht öffentlich ausschließen wolle, Venezuela zu besetzen oder Truppen zu entsenden, um Einfluss auf die Zukunft des Landes zu behalten. Zudem wies Rubio Vorwürfe zurück, dass die Festnahme Maduros darauf abziele, US-Ölunternehmen den Zugang zu Venezuelas Ölreserven zu erleichtern. Er sagte aber, dass die venezolanische Ölindustrie zerstört sei und Investitionen von privaten Unternehmen „braucht“.

Zu Interimspräsidentin Delcy Rodriguez sagte der US-Außenminister, die USA würden sie danach beurteilen, wie sie sich in ihrer neuen Rolle verhalte. Der venezolanische Verteidigungsminister Vladimir Padrino Lopez teilte derweil am Sonntag mit, dass die venezolanischen Streitkräfte Rodriguez als vorübergehende Staatschefin anerkannt hätten. Zudem forderte er die sofortige Rückkehr von Maduro und seiner Frau Cilia Flores und bezeichnete die Festnahme als Aggression gegen die Souveränität Venezuelas.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Weißes Haus (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • US-Führung äußert Vorstellungen zur Zukunft Venezuelas nach Militärschlag gegen Präsident Maduro.
  • Außenminister Rubio betont die Arbeit an einem "demokratischen Übergang" und schließt US-Truppenstationierung nicht aus.
  • Venezolanische Streitkräfte erkennen Interimspräsidentin Rodriguez an und fordern Rückkehr von Maduro.

Warum ist das wichtig?

  • Notwendigkeit eines demokratischen Wandels in Venezuela
  • Amerikanische Sicherheitsinteressen und Militärpräsenz in der Region
  • Einfluss auf die venezolanische Ölindustrie und wirtschaftliche Stabilität

Wer ist betroffen?

  • US-Führung
  • Präsident Nicolas Maduro
  • Interimspräsidentin Delcy Rodriguez

Zahlen/Fakten?

  • US-Führung plant "demokratischen Übergang" in Venezuela
  • Chavistisches System besteht seit 15 oder 16 Jahren
  • US-Außenminister schließt mögliche Stationierung von US-Truppen nicht aus

Wie geht’s weiter?

  • Weiterarbeit an einem demokratischen Übergang in Venezuela
  • Mögliche Stationierung US-Truppen zur Einflussnahme
  • Beurteilung von Delcy Rodriguez' Rolle durch die USA
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