Umfrage: Unternehmen stellen Regierung schlechtes Zeugnis aus

5. Februar 2026
1 min Lesezeit

Umfrage: Unternehmen stellen Regierung schlechtes Zeugnis aus

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftspolitik in Deutschland: Unternehmen kritisieren Regierung

() – Die Unternehmen in stellen der Wirtschaftspolitik der Bundesregierung ein schlechtes Zeugnis aus. Im Durchschnitt vergeben die Unternehmen die Schulnote 4,2, wie eine am Donnerstag veröffentlichte Umfrage des Ifo-Instituts ergab.

Die Kritik erstreckt sich über alle Politikfelder und wird von allen Branchen gleichermaßen geäußert, positive Bewertungen sind selten. „Die Unternehmen sehen derzeit kaum Fortschritte bei den zentralen wirtschaftspolitischen Themen“, sagte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo Umfragen. „Das Urteil fällt entsprechend negativ aus.“

Am schlechtesten beurteilen die Unternehmen die Sozial- und Rentenpolitik der Regierung mit einer Durchschnittsnote von 4,6. Auch in der Arbeitsmarkt-, Industrie- sowie der Energie- und Klimapolitik sind die Bewertungen um 4,1 bis 4,2 lediglich „ausreichend“. Etwas besser, wenn auch nur ausreichend, schneidet die Regierung in der Finanzpolitik, der Infrastruktur- und der Digitalisierungspolitik mit jeweils 4,0 ab.

Zwischen den Branchen zeigen sich kaum Unterschiede. In der Industrie und im Dienstleistungssektor bewegen sich die Schulnoten zwischen 3,8 und 4,5. Keine Branche bewertet die Wirtschaftspolitik im Durchschnitt gut. Selbst die besten vergebenen Noten bleiben im Bereich „befriedigend“ mit der Tendenz zu „ausreichend“, während einzelne Branchen – etwa in der Industrie oder bei arbeitsmarktnahen Dienstleistungen – deutlich schlechtere Noten vergeben.

Die Unternehmen äußern sich klar mit Blick auf die dringenden Handlungsfelder. 40,4 Prozent der Unternehmen fordern vorrangig einen Abbau von Bürokratie und Regulierung. An zweiter Stelle folgen Reformen bei Steuern und Abgaben mit 37,1 Prozent, etwa durch Steuersenkungen oder eine Vereinfachung des Steuersystems. 24,6 Prozent nennen den Arbeitsmarkt und Fachkräfte, 23,3 Prozent die Energiepolitik. Weitere 21,3 Prozent verweisen auf Investitionen, Standortbedingungen und Infrastruktur.

„Die Unternehmen erwarten nun konkrete Fortschritte bei den zentralen Reformthemen“, sagte Wohlrabe. „Ankündigungen allein reichen aus ihrer Sicht nicht mehr aus.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kabinettssitzung (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Unternehmen in Deutschland vergeben durchschnittlich die Schulnote 4,2 für die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung.
  • Unternehmen kritisieren vor allem die Sozial- und Rentenpolitik mit der Note 4,6 und fordern Abbau von Bürokratie sowie Steuerreformen.
  • Keine Branche bewertet die Wirtschaftspolitik im Durchschnitt gut, Noten liegen zwischen 3,8 und 4,5.

Warum ist das wichtig?

  • Unternehmen erteilen der Wirtschaftspolitik der Bundesregierung eine schlechte Bewertung (Durchschnittsnote 4,2).
  • Dringender Handlungsbedarf bei Bürokratieabbau, Steuern, Arbeitsmarkt und Energiepolitik wird von vielen Unternehmen gefordert.
  • Fehlende Fortschritte bei zentralen Reformthemen erhöhen die Unzufriedenheit der Unternehmen.

Wer ist betroffen?

  • Unternehmen in Deutschland
  • Branchen der Industrie und Dienstleistungen
  • Politikfelder wie Sozial- und Rentenpolitik, Arbeitsmarkt, Energie- und Klimapolitik

Zahlen/Fakten?

  • Durchschnittliche Schulnote der Wirtschaftspolitik: 4,2
  • Schlechteste Bewertung: Sozial- und Rentenpolitik mit 4,6
  • 40,4% der Unternehmen fordern Abbau von Bürokratie und Regulierung

Wie geht’s weiter?

  • Abbau von Bürokratie und Regulierung fordern 40,4% der Unternehmen
  • Reformen bei Steuern und Abgaben von 37,1% gewünscht
  • Unternehmen erwarten konkrete Fortschritte bei Reformthemen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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