Umfrage: Mehrheit lehnt späteren Renteneintritt ab

30. Juni 2026
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Umfrage: Mehrheit lehnt späteren Renteneintritt ab

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Umfrage zum Renteneintrittsalter in Deutschland

() – Die meisten Menschen in lehnen laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa einen späteren Renteneintritt ab. Nur eine Minderheit unterstützt den Vorschlag der sogenanneten „Alterssicherungskommission“, das Rentenalter schrittweise auf 67,5 Jahre zu erhöhen, geht aus den Daten für das „Trendbarometer“ von RTL und ntv hervor.

Einer der Vorschläge der „Alterssicherungskommission“ sieht vor, das Renteneintrittsalter zwischen 2031 und 2041 schrittweise um sechs Monate von 67 auf 67,5 Jahre anzuheben, um es an die steigende Lebenserwartung anzupassen. 29 Prozent der Bundesbürger fänden diese Maßnahme angemessen, weitere sieben Prozent sind der Meinung, das Renteneintrittsalter sollte sogar noch stärker angehoben werden. Eine klare Mehrheit von 62 Prozent ist hingegen der Ansicht, dass das Renteneintrittsalter überhaupt nicht angehoben werden sollte.

Diese ablehnende Haltung ist in bestimmten Gruppen besonders ausgeprägt. Überdurchschnittlich häufig sprechen sich Ostdeutsche (73 Prozent) und Erwerbstätige (68 Prozent) gegen jede Anhebung aus. Noch deutlicher ist die Ablehnung unter den Anhängern der Linken (77 Prozent) und der AfD (84 Prozent), die mehrheitlich an der bisherigen Altersgrenze festhalten wollen. Unter SPD-Anhängern befürworten 37 Prozent den Kommissionsvorschlag, während 55 Prozent das Rentenalter unverändert lassen wollen.

Unterstützung für eine Anhebung findet sich vor allem in anderen politischen Lagern. Eine Mehrheit der befragten Anhänger der Unionsparteien (58 Prozent) und der Grünen (55 Prozent) spricht sich für eine Anhebung des Renteneintrittsalters aus.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Seniorin (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Mehrheit der Deutschen lehnt späteren Renteneintritt ab.
  • 62 Prozent sind gegen eine Anhebung des Renteneintrittsalters.
  • 29 Prozent unterstützen die schrittweise Anhebung auf 67,5 Jahre.

Warum ist das wichtig?

  • Mehrheit der Deutschen lehnt späteren Renteneintritt ab
  • Ablehnung besonders stark bei Ostdeutschen, Erwerbstätigen und bestimmten politischen Parteien
  • Wichtige Implikationen für Rentenpolitik und soziale Gerechtigkeit

Wer ist betroffen?

  • Ostdeutsche
  • Erwerbstätige
  • Anhänger der Linken und AfD

Zahlen/Fakten?

  • 29 Prozent der Bundesbürger halten eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67,5 Jahre für angemessen.
  • 62 Prozent der Befragten lehnen eine Anhebung des Renteneintrittsalters ab.
  • 73 Prozent der Ostdeutschen und 68 Prozent der Erwerbstätigen sind gegen eine Anhebung.

Wie geht’s weiter?

  • Diskussion über Renteneintrittsalter und mögliche Anpassungen bis 2041
  • Weitere Umfragen und öffentliche Meinung einholen
  • Politische Zustimmung prüfen und Maßnahmen abstimmen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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