SPD kritisiert Debatte um Kürzung von Gesundheitsleistungen

9. Februar 2026
1 min Lesezeit

SPD kritisiert Debatte um Kürzung von Gesundheitsleistungen

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesundheitspolitik in Deutschland: Diskussion über Finanzierung

() – SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf hat die Debatten über Kürzungen bei Zahnersatz und Krankschreibungen scharf kritisiert. „Das sind alles Forderungen, mit denen können wir wenig anfangen, weil am Ende müssen das ja die Leute ausbaden“, sagte Klüssendorf der Sendung „Frühstart“ von RTL und ntv am Montag. „Deswegen: Ein gerechteres System, ein effizienteres System – das ist das, woran wir arbeiten wollen.“

Ziel müsse sein, dass es nicht immer wieder zu Beitragssteigerungen komme. „Wir wollen eben nicht, dass die Bürger zahlen“, sagte der SPD-Politiker. „Wir werden, und das sage ich ganz offen, bei vielen Leistungen eben nicht große Kürzungen machen können, weil einfach viele Menschen auch davon abhängig sind und die Leistungen auch brauchen. Ich denke zum Beispiel ans Pflegesystem, wo heute die Eigenanteile schon bei tausenden von Euros sind.“ Es brauche „unbedingt eine solidarische Finanzierung“.

Er versteht den SPD-Vorschlag einer Gesundheitsabgabe auf alle Einkommensarten zunächst als „Prüfauftrag“, spricht sich aber klar für eine solidarische Finanzierung aus. „Es ist natürlich noch viel Strecke zu gehen, bevor man konkret sagen kann, nach welchem Regelwerk das passieren soll oder welche Freibeträge es gibt.“ Man müsse klären, wie man Kleinsparer schützt.

Der SPD-Generalsekretär verweist auf den Wandel am Arbeitsmarkt. Viele Geschäftsmodelle seien gar nicht mehr auf so viel Beschäftigung ausgelegt, sondern erwirtschafteten Gewinne auch ohne viele Beschäftigte, sagte Klüssendorf. „Wie man dann überlegt, dass man auch andere Ertragsarten, andere Einkommensarten mit in die Finanzierung unseres Solidarwesens mit einbeziehen kann, das ist eine Überlegung, die wir haben und die wir jetzt auch in den kommenden Wochen und Monaten weiter fortführen wollen.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Blick vom Zahnarzt-Patientenstuhl (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf kritisiert Vorschläge zu Kürzungen bei Zahnersatz und Krankschreibungen.
  • Er fordert ein gerechteres und effizienteres Gesundheitssystem, um Beitragssteigerungen zu vermeiden.
  • Klüssendorf betont die Notwendigkeit einer solidarischen Finanzierung und die Einbeziehung verschiedener Einkommensarten.

Warum ist das wichtig?

  • Sicherstellung einer gerechteren und effizienteren Gesundheitsfinanzierung
  • Vermeidung von Beitragssteigerungen für Bürger
  • Notwendigkeit einer solidarischen Finanzierung im Gesundheitswesen

Wer ist betroffen?

  • Bürger
  • Menschen, die auf Leistungen angewiesen sind
  • Kleinsparer

Zahlen/Fakten?

  • SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf kritisiert Kürzungen bei Zahnersatz und Krankschreibungen
  • Eigenanteile im Pflegesystem betragen bereits tausende von Euros
  • Gesundheitsabgabe auf alle Einkommensarten wird als Prüfauftrag angesehen

Wie geht’s weiter?

  • Weiterarbeit an einem gerechteren und effizienteren System
  • Prüfung der Gesundheitsabgabe auf alle Einkommensarten
  • Einbeziehung anderer Ertrags- und Einkommensarten in die Finanzierung des Solidarwesens
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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