Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Steuerreform in Berlin: Kritik am Paket
Berlin () – Der Sozialverband Deutschland (SoVD) kritisiert das vom Koalitionsausschuss geeinte Steuerreformpaket als unzureichend. Mit Blick auf Steuergerechtigkeit sei das allenfalls ein „Reförmchen“, sagte SoVD-Chefin Michaela Engelmeier der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).
Es gebe weder den Ansatz einer Reform der Erbschaftsteuer noch die Wiedereinführung der Vermögensteuer, so Engelmeier. Superreiche generierten ihre Einkünfte aber auch aus Erbschaften und Kapitalerträgen. Sehr große Vermögen würden weiterhin von dieser Bundesregierung größtenteils verschont.
Enttäuschend sei zudem, dass das Thema Steuerhinterziehung nicht angepackt werde. Nach Schätzungen liege der jährliche Schaden hier zwischen 50 und 200 Milliarden Euro. Auch ein konsequentes Schließen von Steuerschlupflöchern würde zusätzlich die Staatsfinanzen und damit die Bürger entlasten, sagte Engelmeier.
Eine Reform der Einkommensteuer soll zum 1. Januar 2027 in Kraft treten. Profitieren sollen dabei vor allem kleine und mittlere Einkommensgruppen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Pressekonferenz nach Koalitionsausschuss am 02.07.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- SoVD kritisiert Steuerreformpaket als unzureichend
- Keine Reform der Erbschaftsteuer oder Wiedereinführung der Vermögensteuer
- Thema Steuerhinterziehung bleibt unberührt, jährlicher Schaden zwischen 50 und 200 Milliarden Euro
Warum ist das wichtig?
- Kritik an Steuerreformpaket der Koalition bezüglich Steuergerechtigkeit
- Fehlende Reformen bei Erbschafts- und Vermögensteuer, die Superreiche entlasten
- Steuerhinterziehung und Steuerschlupflöcher bleiben unberücksichtigt, was zu hohen Verlusten führt
Wer ist betroffen?
- Sozialverband Deutschland (SoVD)
- kleine und mittlere Einkommensgruppen
- Superreiche
Zahlen/Fakten?
- Jährlicher Schaden durch Steuerhinterziehung schätzungsweise zwischen 50 und 200 Milliarden Euro
- Reform der Einkommensteuer tritt am 1. Januar 2027 in Kraft
- Fokus der Reform auf kleine und mittlere Einkommensgruppen
Wie geht’s weiter?
- Reform der Einkommensteuer soll zum 1. Januar 2027 in Kraft treten
- Fokus auf Entlastung kleiner und mittlerer Einkommensgruppen
- Weitere Maßnahmen zur Bekämpfung von Steuerhinterziehung und Schließung von Steuerschlupflöchern erforderlich
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