Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: Koalitionsgespräche zum Verbrenner-Aus in Berlin
Berlin () – Union und SPD wollen im Koalitionsausschuss am Donnerstag auch über das weitere Vorgehen beim Verbrenner-Aus beraten. Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder macht deabei Druck, bestimmte Verbrennerautos explizit über das Jahr 2035 hinaus zu ermöglichen.
Söder fordere zudem, auch Hybride bei der geplanten neuen E-Auto-Förderung einzubeziehen, schreibt das „Handelsblatt“ in seiner Donnerstagausgabe unter Berufung auf „Koalitionskreise“. Hybridautos haben einen Verbrenner- und einen Elektromotor.
Bei ihrem Automobildialog Anfang Oktober hatten sich Union und SPD verständigt, Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen beim Kauf von E-Autos finanziell zu unterstützen. Für das Förderprogramm sollen drei Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds bereitgestellt werden.
Grundsätzlich herrscht zwischen Union und SPD seit dem Autodialog Einigkeit, dass man das starre Verbrenner-Aus ab dem Jahr 2035 aufweichen will. Umstritten ist allerdings, wie deutlich das formuliert wird und für welche Technologien die neue Flexibilität gelten soll. In Koalitionskreisen hieß es, Söder bestehe auf ähnlichen Formulierungen, wie sie kürzlich die Ministerpräsidenten vereinbarten, die sich gegen ein „starres Verbot der Verbrennertechnologie ab dem Jahr 2035“ aussprachen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Markus Söder (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Union und SPD beraten im Koalitionsausschuss über das Verbrenner-Aus.
- Markus Söder fordert, bestimmte Verbrennerautos und Hybride über 2035 hinaus zuzulassen und in die E-Auto-Förderung einzubeziehen.
- Einigung über finanzielle Unterstützung von Haushalten mit niedrigen und mittleren Einkommen beim E-Auto-Kauf.
Warum ist das wichtig?
- Diskussion über Flexibilität beim Verbrenner-Aus wichtig für zukünftige Automobiltechnologien
- Einbindung von Hybriden in E-Auto-Förderungen könnte breitere Akzeptanz schaffen
- Finanzielle Unterstützung für E-Autos fördert umweltfreundliche Mobilität und entlastet Haushalte
Wer ist betroffen?
- Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen
- Käufer von E-Autos
- Nutzer von Hybridautos
Zahlen/Fakten?
- 3 Milliarden Euro für E-Auto-Förderung
- Unterstützung für Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen
- Diskussion über Flexibilität beim Verbrenner-Aus ab 2035
Wie geht’s weiter?
- Diskussion über das Verbrenner-Aus im Koalitionsausschuss
- Einbeziehung von Hybridautos in die neue E-Auto-Förderung
- Finanzielle Unterstützung für Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen beim Kauf von E-Autos
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