Politologin wertet Berliner Ukraine-Gipfel als Fortschritt

16. Dezember 2025
1 min Lesezeit

Politologin wertet Berliner Ukraine-Gipfel als Fortschritt

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik: Ukraine-Gipfel in Berlin analysiert

() – Die Politologin Claudia Major wertet die Ergebnisse des -Gipfels in Berlin als Fortschritt, dämpft aber zugleich die Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Krieges.

„Es ist in der Tat ein Fortschritt, dass es eine konzertierte Position zwischen den Ukrainern, den Europäern und den USA gibt“, sagte sie am Dienstag im ARD-Morgenmagazin. Das habe man zuvor nicht gehabt. „Aber das Ganze hängt ja daran, dass Russland ein Interesse daran hat, diesen Krieg zu beenden, sich auf einen Waffenstillstand und auf einen Friedensprozess überhaupt einzulassen.“ Bislang sei es immer an dieser russischen Bereitschaft gescheitert. „Und deswegen bin ich etwas verhaltener, was den Optimismus angeht.“

Die beim Gipfel angekündigten möglichen Sicherheitsgarantien für die Ukraine durch die Europäer und die USA bewertet Major zurückhaltend. „Es sind keine Sicherheitsgarantien, wie wir sie in der Nato kennen“, sagte sie. „Es ist eine Unterstützung. Es ist aber keine rechtlich bindende Verpflichtung, die Ukraine im Falle eines neuen Angriffs zu verteidigen.“ Die Einschätzung von Kanzler Friedrich Merz (CDU), dass es eine Beistandsverpflichtung ähnlich dem Artikel 5 der Nato-Verträge sei, teile sie nicht, so Major.

Darüber hinaus habe Russland bislang jegliche Versuche eines Waffenstillstandes abgelehnt. „Und wenn man die Positionen aus Moskau hört, vom Präsidentenberater Uschakow, von Außenminister Lawrow, vom Kremlsprecher Peskow, sehe ich überhaupt keine Indikationen, dass es ein Interesse an einem Waffenstillstand gibt, sondern eher ein Interesse an einem Sieg“, sagte die Politologin.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Friedrich Merz und Wolodymyr Selenskyj am 15.12.2025

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Claudia Major wertet die Ergebnisse des Ukraine-Gipfels in Berlin als Fortschritt, dämpft jedoch die Hoffnungen auf ein baldiges Kriegsende.
  • Es gibt eine konzertierte Position zwischen den Ukrainern, Europäern und den USA, jedoch fehlt die Bereitschaft Russlands für einen Waffenstillstand.
  • Angekündigte Sicherheitsgarantien sind nicht rechtlich bindend und unterscheiden sich von NATO-Beistandsverpflichtungen.

Warum ist das wichtig?

  • Fortschritt in der konzertierten Position zwischen Ukraine, Europäern und USA
  • Fehlende russische Bereitschaft für Waffenstillstand und Friedensprozess
  • Geplante Sicherheitsgarantien sind keine rechtlich bindenden Verpflichtungen

Wer ist betroffen?

  • Ukrainer
  • Europäer
  • US-Amerikaner

Zahlen/Fakten?

  • Eine konzertierte Position zwischen Ukraine, Europäern und USA wurde erreicht.
  • Russland hat bislang jegliche Versuche eines Waffenstillstandes abgelehnt.
  • Sicherheitsgarantien sind keine rechtlich bindende Verpflichtung.

Wie geht’s weiter?

  • Fortschrittliche Position zwischen Ukraine, Europäern und USA
  • Russland zeigt keinerlei Interesse an Waffenstillstand
  • Sicherheitsgarantien sind keine rechtlich bindenden Verpflichtungen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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