Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Entwicklungszusammenarbeit in Deutschland 2027
Berlin () – Mehr als 150 Nichtregierungsorganisationen haben die Bundesregierung aufgefordert, die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe im Haushalt 2027 aufzustocken.
Das teilten die Entwicklungsorganisation One und der Dachverband Venro am Mittwoch mit. Die Organisationen warnten, dass ansonsten „mühsam erarbeitete Erfolge“ zunichtegemacht werden und Millionen Menschen ihr Leben verlieren könnten.
Die NGOs fordern, dass die Mittel für das Bundesentwicklungsministerium im kommenden Jahr auf mindestens 11,2 Milliarden Euro erhöht werden müssten. Auch die Finanzierung humanitärer Hilfe solle auf mindestens 2,8 Milliarden Euro steigen. Michael Herbst von Venro erklärte, dass Deutschland als reiche Industrienation der Versuchung widerstehen müsse, in diesen Bereichen zu kürzen.
Lisa Ditlmann von One kritisierte, dass Deutschland ausgerechnet dort spare, wo es nachweislich Erfolge erzielt habe. Sie verwies auf die Halbierung der Kindersterblichkeit und die Erfolge bei der Bildung von Kindern, insbesondere Mädchen. Die Kürzungen könnten dramatische Auswirkungen haben, da bereits jetzt 273 Millionen Kinder keinen Zugang zu Bildung hätten und weltweit 239 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen seien.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Pressekonferenz von One, Venro, Welthungerhilfe und Oxfam am 29.04.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Über 150 NGOs fordern von der Bundesregierung eine Erhöhung der Mittel für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe im Haushalt 2027.
- Die Mittel für das Bundesentwicklungsministerium sollen auf mindestens 11,2 Milliarden Euro und die humanitäre Hilfe auf mindestens 2,8 Milliarden Euro steigen.
- Kürzungen könnten ernste Folgen haben für Bildung und humanitäre Hilfe, mit Millionen Betroffenen.
Warum ist das wichtig?
- Aufstockung der Mittel ist entscheidend für den Erhalt humanitärer Erfolge.
- Kürzungen könnten Leben von Millionen Menschen gefährden.
- Erhöhung der Mittel fördert Bildung und reduziert Kindersterblichkeit.
Wer ist betroffen?
- mehr als 150 Nichtregierungsorganisationen
- Millionen Menschen, die auf humanitäre Hilfe angewiesen sind
- 273 Millionen Kinder ohne Zugang zu Bildung
Zahlen/Fakten?
- 150 Nichtregierungsorganisationen fordern Aufstockung der Mittel für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe
- Mindestens 11,2 Milliarden Euro für das Bundesentwicklungsministerium gefordert
- Mindestens 2,8 Milliarden Euro für humanitäre Hilfe gefordert
Wie geht’s weiter?
- NGOs fordern Erhöhung der Mittel für Entwicklungszusammenarbeit auf 11,2 Milliarden Euro
- Finanzierung humanitärer Hilfe soll auf 2,8 Milliarden Euro steigen
- Warnungen vor dramatischen Auswirkungen der Kürzungen auf Bildung und Gesundheitsversorgung
- Inflation in Rheinland-Pfalz sinkt im April auf 2,7 Prozent - 29. April 2026
- NRW-Inflationsrate im April bei 2,7 % - 29. April 2026
- Mopedfahrer bei Unfall in Radeburg schwer verletzt - 29. April 2026
