Politik in Berlin: CDU-Strategie nach Fraktionswechsel
Berlin () – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will dem als Fraktionschef zurückgetretenen Jens Spahn (CDU) offenbar auch künftig eine Rolle in der Partei geben.
Er werde Spahn heute Abend anrufen und ihm ein Signal geben, dass er nicht fallengelassen wird, soll Merz laut Teilnehmerangaben bei der Sondersitzung der Fraktion am Mittwoch gesagt haben, wie die erfuhr. Spahn selbst war in der Sitzung nicht anwesend.
Es habe in der Fraktionssitzung sehr lange Statements von Söder und eine „offene Aussprache zu allen Punkten“ gegeben, hieß es von Teilnehmern weiter. Merz soll 15 Minuten lang gesprochen und sich bei der Fraktion entschuldigt haben, nachdem seine Personalpolitik in den letzten Tagen heftig in Kritik geraten war.
Neben dem CSD-Anschlag soll auch die AfD immer wieder Thema gewesen sein. Große Kritik habe es von den Abgeordneten in der Sitzung nicht gegeben, es habe eher ein allgemeines Bedürfnis bestanden, über viele Themen zu sprechen, hieß es von Teilnehmern.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Friedrich Merz und Jens Spahn (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Friedrich Merz will Jens Spahn nach dessen Rücktritt als Fraktionschef offenbar weiterhin in der Partei eine Rolle geben und ihm heute Abend anrufen
- Merz soll sich bei der Fraktion nach Kritik an seiner Personalpolitik entschuldigt und 15 Minuten gesprochen haben; Spahn war nicht anwesend
- In der Fraktionssitzung gab es lange Statements von Söder und eine offene Aussprache; auch der CSD-Anschlag und die AfD waren wiederholt Thema
Warum ist das wichtig?
- Merz will Jens Spahn nach dessen Rücktritt als Fraktionschef weiter in der Partei einbinden und damit politische Kontinuität sichern
- Ein Gesprächs-/Signalvorhaben soll Spahn zeigen, dass er nicht fallengelassen wird und innerparteiliche Spannungen dämpfen
- In der Fraktionssitzung wurden Kritikpunkte zur Personalpolitik sowie Themen wie der CSD-Anschlag und die AfD ausführlich besprochen
Wer ist betroffen?
- Jens Spahn (CDU)
- Friedrich Merz (CDU)
- Abgeordnete der CDU/CSU-Fraktion
Zahlen/Fakten?
- Merz will Spahn heute Abend anrufen und ihm ein Signal geben, dass er nicht fallengelassen wird
- Merz soll 15 Minuten lang gesprochen und sich bei der Fraktion entschuldigt haben
- Sondersitzung der Fraktion am Mittwoch
Wie geht’s weiter?
- Merz will Jens Spahn heute Abend anrufen und ihm ein Signal geben, dass er nicht fallengelassen wird
- Merz soll sich bei der Fraktion nach Kritik an seiner Personalpolitik entschuldigt haben und lange gesprochen haben
- In der Sondersitzung gab es eine offene Aussprache zu vielen Themen, u.a. CSD-Anschlag und AfD
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