Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: Merz kündigt China-Partnerschaft in Berlin an
Berlin () – Vor seiner Abreise nach China hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) angekündigt, dem Land eine ausgewogene Partnerschaft anbieten zu wollen.
„Wir wollen Partnerschaft mit China: ausgewogen, zuverlässig, geregelt und fair. Das ist unser Angebot“, sagte Merz am Dienstag. „Es ist zugleich, was wir von der chinesischen Seite auch erhoffen und erwarten.“
Mit Blick auf Konflikte in der Handelspolitik sagte Merz, es müsse Verlass auf gemeinsam vereinbarte Regeln sein. „In diesem Sinne werden wir uns über die großen Chancen austauschen, die die deutsch-chinesische Zusammenarbeit weiter eröffnet. Wir wollen auch diskutieren, wie wir Abhilfe schaffen, zum Beispiel, wo Überkapazitäten entstanden sind, wo es Ausfuhrbeschränkungen gibt, wo es Zugangsrestriktionen im Wettbewerb gibt, die den Wettbewerb verzerren und verhindern“, so der Kanzler.
Zugleich beteuerte er, man wolle und müsse eine „Politik des De-Risking“ betreiben. „Das gilt nicht nur gegenüber China, sondern das gilt insgesamt“, sagte Merz. „Es wäre aber ein Fehler, eine Entkopplung von China damit zu verbinden. Mit einer solchen Politik würden wir uns nur selbst schaden.“ China sei in die Riege der Großmächte aufgestiegen. „An China kommt niemand mehr vorbei“, so der Kanzler.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Friedrich Merz am 24.02.2026 |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundeskanzler Friedrich Merz bietet China eine ausgewogene Partnerschaft an.
- Merz betont die Notwendigkeit von gemeinsamen Regeln in der Handelspolitik.
- Er warnt vor einer Entkopplung von China, da dies selbstschädigend wäre.
Warum ist das wichtig?
- Förderung einer ausgewogenen deutsch-chinesischen Partnerschaft
- Betonung der Notwendigkeit verlässlicher Handelsregeln
- Vermeidung einer schädlichen Entkopplung von China
Wer ist betroffen?
- Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)
- China
Zahlen/Fakten?
- Merz kündigt ausgewogene Partnerschaft mit China an.
- Diskussion über Handelspolitik und Überkapazitäten geplant.
- "Politik des De-Risking" soll nicht zu Entkopplung von China führen.
Wie geht’s weiter?
- Partnerschaft mit China aufbauen
- Austausch über Handelskonflikte und Lösungen suchen
- "Politik des De-Risking" umsetzen
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