Merz verteidigt Rentenpolitik und stellt größere Reform in Aussicht

16. November 2025
1 min Lesezeit

Merz verteidigt Rentenpolitik und stellt größere Reform in Aussicht

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik: Rentenreform und Regierungsvorhaben in Berlin

() – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat den Gesetzentwurf seiner Regierung zur Renten-Haltelinie von 48 Prozent bis 2031 verteidigt.

Der „ARD“ sagte Merz am Sonntag zudem, dass die Rentenkommission noch in diesem Jahr eingesetzt werde und ihre Arbeit vor der Sommerpause 2026 abschließen solle. Der CDU-Chef ergänzte, dass die Kommission so besetzt werde, dass auch Kritiker des aktuellen Entwurfs einbezogen würden.

Merz kündigte an, dass er mit der SPD über einen „Begleittext“ zum Gesetzentwurf sprechen wolle, der das Bekenntnis zu einer grundlegenden Rentenreform ab 2032 enthalte. Er sei offen dafür, in der Begründung des Gesetzes Hinweise auf die Zeit nach 2031 aufzunehmen. Zudem wies er die Forderung der Jungen Union zurück, den Gesetzentwurf zur Haltelinie zu ändern, und kritisierte die Berechnung von Folgekosten in Höhe von 120 Milliarden Euro ab 2032.

Der Kanzler erklärte, dass mit der SPD vereinbart sei, eine neue Kenngröße für das Rentensystem nach 2032 zu bestimmen, um Zusatzkosten zu verhindern. Eine Möglichkeit sei, die Rentenentwicklung an die Inflationsrate statt an die Löhne zu koppeln. Merz sagte, dass das Gesetz zur Haltelinie nur ein Teil eines umfassenden Rentenpakets sei, das auch Aktivrente, Frühstart- und Mütterrente umfasse.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Strand (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Merz verteidigt Gesetzentwurf zur Renten-Haltelinie von 48 Prozent bis 2031.
  • Rentenkommission wird noch in diesem Jahr eingesetzt und soll bis Sommerpause 2026 arbeiten.
  • Gespräche mit der SPD über Begleittext zur grundlegenden Rentenreform ab 2032 angekündigt.

Warum ist das wichtig?

  • Erhalt der Renten-Haltelinie bis 2031 sichert finanzielle Stabilität
  • Einbeziehung von Kritikern in die Rentenkommission fördert Transparenz
  • Grundlegende Rentenreform ab 2032 adressiert zukünftige Herausforderungen

Wer ist betroffen?

  • Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)
  • Rentenkommission
  • SPD

Zahlen/Fakten?

  • Renten-Haltelinie von 48 Prozent bis 2031
  • Rentenkommission soll noch 2023 eingesetzt werden und 2026 abschließen
  • Folgekosten von 120 Milliarden Euro ab 2032 kritisch betrachtet

Wie geht’s weiter?

  • Rentenkommission wird noch dieses Jahr eingesetzt und soll vor Sommerpause 2026 abschließen
  • Gespräche mit der SPD über einen "Begleittext" zum Gesetzentwurf
  • Bestimmung einer neuen Kenngröße für das Rentensystem nach 2032 geplant
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)

Don't Miss