Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: EU-Gipfel im Westbalkan 2026
Berlin () – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will am Freitag beim EU-Westbalkan-Gipfel in Montenegro auch zahlreiche bilaterale Gespräche führen.
Aus Regierungskreisen hieß es am Donnerstag, dass aktuell Gespräche mit dem montenegrinischen Staatspräsidenten, mit den Premierministern von Nordmazedonien und Albanien sowie mit dem Vorsitzenden der Präsidentschaft Bosnien und Herzegowinas geplant seien. Zudem will der Kanzler gemeinsam mit EU-Ratspräsident António Costa, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron ein Gespräch mit dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic führen.
Wie es in Regierungskreisen weiter hieß, werde der Bundeskanzler in den Gesprächen einen besonderen Fokus auf die EU-Beitrittsperspektiven der sechs Länder des Westlichen Balkans legen. Es werden konkrete erste Vorschläge für eine schnellere Integration in die EU-Institutionen und die EU-Politiken auch schon vor dem Vollbeitritt erwartet.
Der EU-Westbalkan-Gipfel findet am Freitag in Tivat statt. Montenegro ist dabei erstmals Gastgeber des Gipfels. Neben den 27 EU-Mitgliedstaaten und den EU-Institutionen sind zudem Albanien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Nordmazedonien und der Kosovo eingeladen.
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| Bildhinweis: | Friedrich Merz am 02.06.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Friedrich Merz besucht den EU-Westbalkan-Gipfel in Montenegro.
- Geplante bilaterale Gespräche mit mehreren Staats- und Regierungschefs.
- Fokus auf EU-Beitrittsperspektiven der Westbalkanstaaten.
Warum ist das wichtig?
- Stärkung der Beziehungen zwischen EU und Westbalkanländern
- Förderung der EU-Beitrittsperspektiven für die Region
- Unterstützung schnellerer Integration in EU-Institutionen und Politiken
Wer ist betroffen?
- Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)
- Staatspräsident von Montenegro
- Premierminister von Nordmazedonien
- Premierminister von Albanien
- Vorsitzender der Präsidentschaft Bosnien und Herzegowinas
- Präsident von Serbien, Aleksandar Vucic
- Länder des Westlichen Balkans (Albanien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Nordmazedonien, Kosovo)
Zahlen/Fakten?
- EU-Westbalkan-Gipfel am Freitag in Tivat
- Montenegro erstmals Gastgeber des Gipfels
- Sechs Länder des Westlichen Balkans anwesend: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Nordmazedonien, Kosovo
Wie geht’s weiter?
- Gespräche mit den Staatsführern der Westlichen Balkanländer
- Fokus auf EU-Beitrittsperspektiven der sechs Länder
- Konkrete Vorschläge für schnellere Integration in EU-Institutionen erwartet
