Linken-Chef fordert Milliarde für Schwimmbäder

21. Juli 2026
1 min Lesezeit

Politik: Schwimmbäder in unter Druck

() – Angesichts gestiegener Eintrittspreise für Schwimmbäder fordert die Linke mehr kostenlose Badestellen und eine Milliarde Euro Förderung vom Bund. „Es ist nicht OK, dass mit den Temperaturen auch die Schwimmbadpreise steigen“, sagte Parteichef Luigi Pantisano den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Es werde eh schon alles teurer. Bei Sommerhitze schwimmen gehen müsse für jeden möglich sein.

Über 20 Prozent der Deutschen könnten sich keinen Urlaub leisten, führte er an. Das Schwimmbad sei der kleine Urlaub für Menschen mit wenig Geld. Das dürfe nicht zum Luxus werden. An vielen Orten, sagte Pantisano weiter, drohten Schwimmbäder wegen Schließungen ohnehin schon ganz zu verschwinden. „Umso gefährlicher wird es, wenn es dann doch mal an den Baggersee geht.“

Der Linken-Chef fordert deshalb mehr Einsatz vom Bund: „Wir brauchen bundesweit Förderprogramme, die den Erhalt kommunaler Schwimmbäder sichern und die Eintrittspreise bezahlbar halten“, sagte Pantisano den Funke-Zeitungen. Zusätzlich sollten, wo immer möglich, kostenlose sichere Badestellen an Seen und Flüssen eingerichtet werden. Dafür müsse der Bund einen Fördertopf in Höhe von einer Milliarde Euro bereitstellen und nach dem Konnexitätsprinzip an die Kommunen auszahlen. Jede Familie müsse Zugang zu Badestellen in Wohnortnähe haben. „Jedes Kind muss schwimmen lernen können.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Schwimmbad (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Linken-Chef fordert Milliarde für Schwimmbäder

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Was ist passiert?

  • Die Linke kritisiert gestiegene Eintrittspreise für Schwimmbäder und fordert, dass Schwimmen bei Sommerhitze für jeden bezahlbar bleibt
  • Die Linke verlangt bundesweite Förderprogramme vom Bund, um kommunale Schwimmbäder zu erhalten und Eintrittspreise bezahlbar zu halten, sowie einen Fördertopf von einer Milliarde Euro
  • Zusätzlich sollen möglichst kostenlose sichere Badestellen an Seen und Flüssen eingerichtet werden, damit Familien Zugang in Wohnortnähe haben und Kinder schwimmen lernen können

Warum ist das wichtig?

  • Schwimmbäder dürfen bei steigenden Preisen kein Luxus werden, damit auch Menschen mit wenig Geld bei Sommerhitze schwimmen gehen können
  • Bund soll kommunale Schwimmbäder mit Förderprogrammen und 1 Milliarde Euro sichern, um Schließungen zu verhindern und Eintrittspreise bezahlbar zu halten
  • Kostenlose, sichere Badestellen an Seen und Flüssen sollen in Wohnortnähe entstehen, damit jedes Kind schwimmen lernen kann

Wer ist betroffen?

  • Menschen mit wenig Geld, die sich die steigenden Schwimmbadpreise nicht leisten können
  • Familien mit Kindern in Wohnortnähe, denen der Zugang zu Badestellen ermöglicht werden soll
  • Kommunen, deren Schwimmbäder aufgrund von Schließungen gefährdet sind

Zahlen/Fakten?

  • 20 Prozent der Deutschen können sich keinen Urlaub leisten
  • 1 Milliarde Euro Förderung vom Bund für kostenlose Badestellen und Erhalt kommunaler Schwimmbäder
  • Eintrittspreise für Schwimmbäder sind gestiegen

Wie geht’s weiter?

  • Bundesweit Förderprogramme für den Erhalt kommunaler Schwimmbäder und bezahlbare Eintrittspreise schaffen sowie dafür 1 Milliarde Euro vom Bund bereitstellen und nach Konnexitätsprinzip an Kommunen auszahlen
  • Wo möglich kostenlose, sichere Badestellen an Seen und Flüssen einrichten, sodass jede Familie Zugang in Wohnortnähe hat und jedes Kind schwimmen lernen kann
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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