Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Altersvorsorge-Debatte in Deutschland
Berlin () – Linke und Grüne haben den Vorschlag des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) begrüßt, eine verpflichtende Betriebsrente einzuführen. Das berichtet das Nachrichtenportal T-Online.
Linken-Chefin Ines Schwerdtner sagte dem Portal: „Ich begrüße den Vorstoß des DGB für eine verpflichtende betriebliche Altersvorsorge.“ Dabei solle die Arbeitgeberseite paritätisch einbezogen werden, forderte sie. Mit Blick auf das am Mittwoch im Kanzleramt anstehende Treffen zwischen Regierung und Sozialpartnern fügte sie hinzu: „Die Linke stärkt dem DGB den Rücken, den Arbeitgebern und deren Kumpels in der Regierung die Stirn zu bieten.“
Auch die Grünen-Fraktion begrüßte den Vorschlag, der mittlerweile auch von SPD-Chef Lars Klingbeil unterstützt wird. Der arbeitspolitische Sprecher der Fraktion, Armin Grau, sagte T-Online, man trete seit längerem für ein obligatorisches Angebot einer betrieblichen Altersvorsorge durch die Arbeitgeber ein. Am besten seien dabei tarifvertragliche Lösungen. „Den Arbeitnehmenden soll es aber freistehen, ob sie das Angebot annehmen“, so Grau.
Wichtig sei, dass das öffentlich-rechtliche Standardprodukt, das jetzt in der privaten Altersvorsorge eingeführt werde, für die Betriebsrenten geöffnet werde, forderte Grau. Dann gebe es ein kostengünstiges, unbürokratisches und renditestarkes Angebot gerade auch für kleine und mittlere Unternehmen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | DGB-Logo (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Linke und Grüne unterstützen den Vorschlag des DGB zur Einführung einer verpflichtenden Betriebsrente.
- Arbeitgeber sollen paritätisch einbezogen werden, und es wird ein obligatorisches Angebot gefordert.
- SPD-Chef Lars Klingbeil hat den Vorschlag ebenfalls unterstützt.
Warum ist das wichtig?
- Stärkung der sozialen Absicherung für Arbeitnehmer durch verpflichtende Betriebsrente
- Einbindung der Arbeitgeber fördert gerechte Beteiligung und Verantwortung
- Unterstützung durch mehrere politische Parteien könnte politische Umsetzung vorantreiben
Wer ist betroffen?
- Arbeitnehmer
- Arbeitgeber
- DGB
Zahlen/Fakten?
- DGB schlägt verpflichtende Betriebsrente vor
- Unterstützung von Linken, Grünen und SPD-Chef Lars Klingbeil
- Forderung nach kostenlosem, unbürokratischem Standardprodukt für Betriebsrenten
Wie geht’s weiter?
- Gespräche zwischen Regierung und Sozialpartnern im Kanzleramt.
- Unterstützung durch SPD-Chef Lars Klingbeil für die Betriebsrente.
- Forderung nach Öffnung des öffentlich-rechtlichen Standardprodukts für Betriebsrenten.
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