Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politische Rückblicke und Zukunftsperspektiven in Berlin
Berlin () – Kevin Kühnert, ehemaliger Generalsekretär der SPD, hat vor seinem Rücktritt mit seinem Amt gehadert. „Der Horror waren immer die Gremien-Montage“, sagte Kühnert dem „Spiegel“. In den Sitzungswochen des Bundestags habe sich sein Kalender wie von selbst gefüllt. Abends habe er sich gefragt: „Was habe ich heute eigentlich bewirkt?“
Der Kommunikationsdruck habe ihm zugesetzt. Ein Generalsekretär sei per se Generalist, sagte Kühnert: „In guten Zeiten heißt das, er hat das Recht, sich zu allem einzulassen. Die Kehrseite der Medaille ist, dass man zu allem etwas sagen muss.“
Das Amt des Generalsekretärs hatte Kühnert während der Ampelregierung unter Olaf Scholz (SPD) rund drei Jahre lang inne. „Die Ampeljahre, in denen ich dieses Amt hatte, sind bilderbuchartig dafür gewesen, wie man dann zur Flipperkugel der Entwicklung wird.“ Er habe gehört, dass er nicht mehr bissig genug sei, „und das stimmte ja auch“, sagte der heute 36-Jährige. Im Herbst 2024 hatte Kühnert überraschend seinen Rücktritt verkündet.
Nach längerer Auszeit ist Kühnert in verschiedenen Rollen zurück. Er schreibt eine Kolumne für den „Rolling Stone“, wurde in die Rentenkommission des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) berufen, ist Gastgeber des Berliner Talk-Formats „Missverstehen Sie mich richtig“ und arbeitet als Lobbyist für die Bürgerbewegung „Finanzwende“, die sich für ein gerechtes Steuer- und Finanzsystem einsetzt. Die Rückkehr in ein politisches Amt will Kühnert nicht ausschließen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kevin Kühnert (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Kevin Kühnert hat vor seinem Rücktritt mit seinem Amt gehadert und empfand den Kommunikationsdruck als belastend.
- Der Rücktritt erfolgte überraschend im Herbst 2024 nach rund drei Jahren als Generalsekretär der SPD.
- Kühnert hat sich nach seiner Auszeit in verschiedenen Rollen engagiert, ohne jedoch eine Rückkehr in ein politisches Amt auszuschließen.
Warum ist das wichtig?
- Einblick in die Herausforderungen und den Druck eines Generalsekretärs
- Bedeutung der Kommunikation und der Wahrnehmung in politischen Ämtern
- Kühnerts Rückkehr zeigt anhaltendes Interesse an politischer Mitgestaltung
Wer ist betroffen?
- Kevin Kühnert
- Mitglieder der SPD
- Zuschauer des Talk-Formats "Missverstehen Sie mich richtig"
Zahlen/Fakten?
- Kevin Kühnert war rund drei Jahre Generalsekretär der SPD.
- Er hat im Herbst 2024 überraschend seinen Rücktritt verkündet.
- Kühnert ist 36 Jahre alt.
Wie geht’s weiter?
- Rückkehr in ein politisches Amt nicht ausschließen
- Weitere Engagements in Medien und Sozialpolitik
- Arbeiten als Lobbyist für "Finanzwende"
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