Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Debatten über Thüringer Slogan
Erfurt () – Die Rückkehr des Freistaats Thüringen zum alten Werbeslogan „Das grüne Herz Deutschlands“ sorgt für Kritik.
Als „historisch belastet“ bezeichnet ihn der Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, Jens-Christian Wagner. „Als Slogan für ein modernes und weltoffenes Thüringen halte ich den Claim für ungeeignet“, sagte Wagner dem „Spiegel“.
Der Spruch stammt vom Schriftsteller August Trinius, dem Historiker ein völkisches, also radikal-nationalistisch getöntes Heimatbild nachsagen. Zudem wurde mit dem „Grünen Herz“ zur Zeit des Nationalsozialismus breit für Thüringen geworben.
Der Freistaat hat gerade eine Marktanalyse zu dem Slogan erstellen lassen, nach der ihn 86 Prozent der befragten Thüringer als positiv bewerten. Jetzt soll die Kampagne ausgeschrieben werden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Thüringer Landtag (Archiv) |
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Rückkehr des Werbeslogans "Das grüne Herz Deutschlands" in Thüringen sorgt für Kritik.
- Slogan wird als "historisch belastet" und für ein modernes Thüringen als ungeeignet bezeichnet.
- 86 Prozent der befragten Thüringer bewerten den Slogan positiv; Kampagne soll ausgeschrieben werden.
Warum ist das wichtig?
- Kritische Auseinandersetzung mit der historischen Belastung des Slogans
- Bedeutung eines modernen und weltoffenen Images für Thüringen
- Potenzielles Risiko von Negativwahrnehmung aufgrund der Vergangenheit des Slogans
Wer ist betroffen?
- Jens-Christian Wagner, Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora
- Matthias Spaetgens, Chief Creative Officer der Werbeagentur Scholz & Friends
- Thüringer Bevölkerung, 86 Prozent bewerten den Slogan positiv
Zahlen/Fakten?
- 86 Prozent der befragten Thüringer bewerten den Slogan als positiv
- Der Slogan stammt vom Schriftsteller August Trinius
- Historisch belastet durch Verwendung zur Zeit des Nationalsozialismus
Wie geht’s weiter?
- Überprüfung und Anpassung des Slogans aufgrund der Kritik
- Ausschreibung der Kampagne gemäß der Marktanalyse
- Berücksichtigung von Meinungen und Werten in der Werbeansprache
- Steuereinnahmen im Februar gestiegen - 20. März 2026
- EU-Rat fordert Stopp der Angriffe auf Energieanlagen in Nahost - 19. März 2026
- KORREKTUR: Freiburg im Europa-League-Viertelfinale - 19. März 2026
