Junge Union fordert deutlich schärfere Einbürgerungsregeln

3. Februar 2026
1 min Lesezeit

Junge Union fordert deutlich schärfere Einbürgerungsregeln

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Einbürgerungspolitik in Deutschland: Junge Union fordert Reformen

() – Die Junge Union fordert deutlich schärfere Regeln für die Einbürgerung in . In einem Antrag für den CDU-Bundesparteitag im Februar in verlangt der Parteinachwuchs, zentrale Reformen aus der Zeit der Ampelkoalition weitgehend rückgängig zu machen. Über das Papier berichtet das „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe).

Konkret spricht sich die JU dafür aus, die reguläre Mindestaufenthaltsdauer bis zur Einbürgerung wieder von derzeit fünf auf acht Jahre anzuheben. Die Reform von 2024 habe „falsche Signale gesetzt und Vertrauen zerstört“. Für die CDU müsse klar sein, „dass die Staatsbürgerschaft am Ende eines Integrationsprozesses stehen muss“. Fünf Jahre Aufenthalt in Deutschland reichten oft nicht aus, weil viele Zugewanderte in dieser Zeit noch nicht ausreichend in die Gesellschaft integriert seien.

Zudem verlangt die Nachwuchsorganisation strengere Sprachanforderungen. Ausnahmen vom bisherigen Mindestniveau B1 sollen „weitgehend“ zurückgenommen und das erforderliche Niveau auf B2 angehoben werden. „Ohne gute Kenntnisse der deutschen Sprache kann eine wirkliche Integration nicht gelingen“, heißt es in dem Antrag.

Auch soziale und wertebezogene Kriterien sollen verschärft werden. Die Staatsangehörigkeit solle nur erhalten, wer die zentralen Grundsätze der Verfassung anerkenne – darunter Gleichberechtigung von Frauen und Männern, Grundrechte wie Religionsfreiheit sowie die Absage an Antisemitismus und Rassismus. Wer das Existenzrecht Israels verneine oder Gleichstellung ablehne, dürfe nicht eingebürgert werden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Reisepass (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Junge Union fordert schärfere Einbürgerungsregeln in Deutschland.
  • Mindestaufenthaltsdauer für Einbürgerung soll von fünf auf acht Jahre erhöht werden.
  • Strengere Sprachanforderungen und soziale sowie wertebezogene Kriterien werden gefordert.

Warum ist das wichtig?

  • Verbesserung der Integration von Zugewanderten durch längere Aufenthaltsdauer
  • Höhere Sprachkenntnisse als Voraussetzung für Einbürgerung
  • Sicherstellung der Anerkennung grundlegender gesellschaftlicher Werte und Rechte

Wer ist betroffen?

  • Zugewanderte
  • Interessierte an Einbürgerung
  • Junge Union und CDU-Mitglieder

Zahlen/Fakten?

  • Mindestaufenthaltsdauer für Einbürgerung von 5 auf 8 Jahre anheben
  • Sprachniveau von B1 auf B2 erhöhen
  • Strengere soziale und wertebezogene Kriterien für die Staatsangehörigkeit

Wie geht’s weiter?

  • Einbürgerungsgesetz verschärfen, Mindestaufenthaltsdauer auf acht Jahre erhöhen
  • Sprachanforderungen auf Niveau B2 anheben, Ausnahmen weitgehend zurücknehmen
  • Kriterien für Werte- und Sozialintegration strenger gestalten, Anerkennung der Verfassung voraussetzen
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