JU macht im Rentenstreit Druck auf Merz

10. November 2025
1 min Lesezeit

JU macht im Rentenstreit Druck auf Merz

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Rentenstreit in Berlin: Junge Union fordert Klarheit

() – Vor der Jahrestagung der Jungen Union (JU) macht deren Chef Johannes Winkel im Rentenstreit Druck auf Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU).

„Wir erwarten vom Kanzler den Mut, dass er seinen Worten in der Regierungserklärung auch Taten folgen lässt“, sagte Winkel dem „Redaktionsnetzwerk „. Merz habe in einer Regierungserklärung angekündigt, dass diese Bundesregierung mit aller Kraft einen neuen Generationenvertrag verwirklichen werde. „Nun fragen sich viele, wie ein Rentenpaket, das 200 Milliarden Euro schwer ist, damit zusammenpasst“, so der CDU-Politiker.

Mit Blick auf den JU-Deutschlandtag am kommenden Wochenende, bei dem auch der Kanzler sprechen wird, sagte Winkel: „Die Delegierten haben große Erwartungen an Friedrich Merz.“ Es gäbe „kaum eine bessere politische Bühne als das Treffen der größten politischen Jugendorganisation in Deutschland, um sich zum Thema Generationengerechtigkeit zu äußern“.

Von ihrem Widerstand gegen das Rentenpaket der Regierung will die Junge Gruppe der Unionsfraktion nicht abrücken, auch wenn zuletzt CSU-Chef Markus Söder zu einem Einlenken aufgerufen hatte. „Ohne Veränderungen werden wir dem Rentenpaket nicht zustimmen“, sagte Winkel. Bislang habe sich Merz noch nicht bei ihm oder anderen jungen Unions-Abgeordneten gemeldet, obwohl der Kanzler den Rentenstreit zur Chefsache erklärt und versprochen hatte, sich persönlich um eine Lösung zu bemühen.

Winkel ist einer von 18 jungen Unions-Abgeordneten im Bundestag, die damit drohen, die Verabschiedung des Rentenpakets der Bundesregierung im Parlament zu blockieren. Hintergrund sind die Pläne zur Stabilisierung des Rentenniveaus. Im Koalitionsvertrag ist vereinbart, dieses bei 48 Prozent bis zum Jahr 2031 abzusichern. Im Gesetzentwurf von Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD), den das Bundeskabinett verabschiedet hat, ist festgeschrieben, dass das Niveau auch nach 2031 „um rund einen Prozentpunkt höher als im geltenden Recht“ liegen soll. Die Junge Gruppe der Unionsfraktion kritisiert, dass der Zusatz über den Koalitionsvertrag hinausgehe und gewaltige Milliardensummen koste, was der jungen Generation nicht zumutbar sei.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Johannes Winkel (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Johannes Winkel fordert Bundeskanzler Merz auf, im Rentenstreit aktiv zu werden.
  • Die Junge Union wird dem Rentenpaket nicht zustimmen, ohne Änderungen.
  • Winkel droht mit einer Blockade des Rentenpakets im Bundestag.

Warum ist das wichtig?

  • Wichtig für die politische Verantwortung der Regierung in Bezug auf Generationengerechtigkeit
  • Signalisierung des Widerstands der Jungen Union könnte parlamentarische Entscheidungen beeinflussen
  • Dringlichkeit von Reformen im Rentensystem wird hervorgehoben

Wer ist betroffen?

  • Junge Union (JU)
  • Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)
  • 18 junge Unions-Abgeordnete im Bundestag

Zahlen/Fakten?

  • 200 Milliarden Euro schweres Rentenpaket
  • Rentenniveau soll bis 2031 bei 48 Prozent gesichert werden
  • 18 junge Unions-Abgeordnete drohen mit Blockade der Verabschiedung

Wie geht’s weiter?

  • Kanzler Merz soll im Rentenstreit aktiv werden und die Erwartungen der JU erfüllen
  • JU droht mit Blockade des Rentenpakets, wenn keine Veränderungen erfolgen
  • JU-Delegierte erwarten klare Aussagen von Merz beim Deutschlandtag
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