Jeder Zweite für Steuererhöhungen auf Tabak und Spirituosen

5. April 2026
1 min Lesezeit

Jeder Zweite für Steuererhöhungen auf Tabak und Spirituosen

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesundheitssystem und Steuern in Deutschland

() – Angesichts wachsender Finanzprobleme im Gesundheitssystem und neuer Sparvorschläge einer Expertenkommission spricht sich eine knappe Mehrheit der Bundesbürger für höhere Steuern auf Tabak und Spirituosen aus.

In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa für die „Bild am Sonntag“ befürworten 51 Prozent der Befragten höhere Abgaben auf Zigaretten und Spirituosen, um das Gesundheitssystem finanziell zu entlasten. 43 Prozent lehnen entsprechende Steuererhöhungen ab, 6 Prozent machten keine Angabe.

Weniger eindeutig fällt die Haltung der Bevölkerung bei einer möglichen Steuer auf zuckerhaltige Getränke aus. Hier zeigt sich ein gespaltenes Meinungsbild: 48 Prozent sprechen sich dafür aus, 47 Prozent dagegen, 5 Prozent äußern keine Meinung.

Mehr Zustimmung gibt es für eine generelle Zuckersteuer – die würde von 52 Prozent unterstützt, sofern im Gegenzug die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel vollständig entfällt. 39 Prozent lehnen einen solchen Schritt ab, 9 Prozent machen keine Angabe.

Neben zusätzlichen Einnahmen wird auch über strukturelle Reformen diskutiert. So spricht sich knapp die Hälfte der Befragten (49 Prozent) dafür aus, langfristig nur noch eine gesetzliche Krankenkasse einzuführen. 37 Prozent sind dagegen, 14 Prozent unentschieden.

Für die „Bild am Sonntag“ hatte das Meinungsforschungsinstitut Insa 1.001 Personen am 1. und 2. April 2026 befragt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Raucherin (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • 51 Prozent der Bundesbürger befürworten höhere Steuern auf Tabak und Spirituosen zur Entlastung des Gesundheitssystems.
  • 48 Prozent sind für eine Steuer auf zuckerhaltige Getränke, 52 Prozent unterstützen eine generelle Zuckersteuer, wenn die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel entfällt.
  • 49 Prozent der Befragten sprechen sich für die Einführung einer einzigen gesetzlichen Krankenkasse aus.

Warum ist das wichtig?

  • Unterstützung für höhere Steuern auf Tabak und Spirituosen zur Entlastung des Gesundheitssystems
  • Mehrheitliche Befürwortung einer generellen Zuckersteuer unter bestimmten Bedingungen
  • Diskussion über die Einführung einer einzigen gesetzlichen Krankenkasse als langfristige Reformlösung

Wer ist betroffen?

  • Bundesbürger
  • Befragte der Umfrage
  • Personen, die zuckerhaltige Getränke konsumieren

Zahlen/Fakten?

  • 51 Prozent der Befragten befürworten höhere Abgaben auf Zigaretten und Spirituosen
  • 48 Prozent sprechen sich für eine Steuer auf zuckerhaltige Getränke aus
  • 52 Prozent unterstützen eine generelle Zuckersteuer, sofern die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel entfällt

Wie geht’s weiter?

  • Höhere Steuern auf Tabak und Spirituosen zur Entlastung des Gesundheitssystems prüfen.
  • Diskussion über strukturelle Reformen im Gesundheitswesen, z.B. Einführung einer gesetzlichen Krankenkasse.
  • Mögliche Einführung einer generellen Zuckersteuer unter bestimmten Bedingungen.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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