Ischinger verteidigt Einladung von AfD-Vertretern zur MSC

8. Februar 2026
1 min Lesezeit

Ischinger verteidigt Einladung von AfD-Vertretern zur MSC

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politische Debatte zur Münchener Sicherheitskonferenz

() – Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC), Wolfgang Ischinger, hat die Einladung von drei Bundestagsabgeordneten der AfD zu der Tagung am kommenden Wochenende verteidigt. „Wir haben nicht die Partei eingeladen, sondern drei Fachpolitiker aus den Ausschüssen“, sagte Ischinger der „Welt“. Diese Entscheidung habe er sich nicht leicht gemacht, aber es sei die Rückkehr zu einer früheren Praxis: „Über viele Jahre waren Abgeordnete aus allen Parteien da, auch aus der AfD. Ohne Sprecherrollen oder Auftritte.“

Der frühere MSC-Vorsitzende Christoph Heusgen hatte in den vergangenen beiden Jahren keine Vertreter der AfD eingeladen – laut Ischinger wegen des Verhaltens der Partei im Bundestag während eines Besuchs des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. „Ich möchte klar sagen: Diese Aktion der AfD war schändlich und zeigt, warum diese Partei nicht in Verantwortung kommen sollte. Aber zur Philosophie der MSC gehörte es immer, ein sehr breites Gästespektrum aus dem In- und Ausland zumindest einzuladen. Auch wenn das manchmal unangenehm ist“, sagte Ischinger.

Druck aus den USA, deren Vizepräsident JD Vance den Ausschluss der AfD im vorigen Jahr kritisiert hatte, habe es nicht gegeben, sagte Ischinger. „Wir haben das in unseren Gremien sorgfältig besprochen und entschieden, zu einer Minimallösung statt kategorischem Ausschluss zurückzukehren“, so der Diplomat. „Ich bin von den Amerikanern weder angesprochen noch unter Druck gesetzt worden.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Münchner Sicherheitskonferenz 2025 (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz, verteidigt die Einladung von drei AfD-Abgeordneten.
  • Die Entscheidung folgt einer früheren Praxis, bei der Abgeordnete aller Parteien eingeladen wurden.
  • Ischinger betont, es gab keinen Druck von den USA hinsichtlich dieser Einladung.

Warum ist das wichtig?

  • Einladungen an Fachpolitiker aus verschiedenen Parteien fördern den Dialog.
  • Rückkehr zur Praxis, Abgeordnete aus allen Parteien einzuladen, unterstützt die Diversität der Meinungen.
  • Differenzierung zwischen Partei und Einzelpersonen kann politische Auseinandersetzung entdramatisieren.

Wer ist betroffen?

  • Bundestagsabgeordnete der AfD
  • Mitglieder der Münchner Sicherheitskonferenz
  • Zuschauer und Teilnehmer der Tagung

Zahlen/Fakten?

  • Einladung von drei AfD-Bundestagsabgeordneten zur Münchner Sicherheitskonferenz verteidigt
  • Vorige Teilnahme der AfD-Abgeordneten über viele Jahre ermöglicht
  • Keine Druckausübung aus den USA bezüglich der Einladung

Wie geht’s weiter?

  • Einladung der AfD-Politiker soll frühere Praxis zurückführen
  • MSC betont breites Gästespektrum ohne Druck von außen
  • Wolfgang Ischinger verteidigt Entscheidung trotz Bedenken
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