Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: Spannungen in der NATO und Iran
München () – Der Politikwissenschaftler Carlo Masala von der Universität der Bundeswehr in München sieht die Bundesregierung in der Pflicht, die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Angriffe auf die zivile Infrastruktur des Iran zu verurteilen, und erwartet für diesen Fall den endgültigen Bruch der Nato.
„Angriffe auf zivile Ziele sind letzten Endes Kriegsverbrechen“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgabe). Die wurden zwar auch von den USA schon begangen. „Aber sie haben diese Verbrechen nie angekündigt“, so Masala.
„Wenn es dazu kommt, kann auch eine Bundesregierung mit ihrem `Wir sind jetzt mal ganz ruhig`-Kurs nicht einfach fortfahren. Sie müsste das vielmehr sehr eindeutig und klar verurteilen“, erklärte er. „Und das bedeutet: Wir laufen auf den endgültigen Bruch der Nato zu.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Carlo Masala (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Carlo Masala fordert die Bundesregierung auf, die angekündigten Angriffe von Trump auf zivile Infrastruktur im Iran zu verurteilen.
- Er sieht die Möglichkeit eines endgültigen Bruchs der NATO, falls diese Angriffe stattfinden.
- Masala bezeichnet Angriffe auf zivile Ziele als Kriegsverbrechen.
Warum ist das wichtig?
- Verurteilung von Angriffen auf zivile Infrastruktur ist zentral für die Wahrung internationaler Normen.
- Möglicher Bruch der NATO könnte die geopolitische Stabilität gefährden.
Wer ist betroffen?
- Bundesregierung
- NATO
- Iran
Zahlen/Fakten?
- Angriffe auf zivile Ziele gelten als Kriegsverbrechen.
- Vorherige Angriffe der USA wurden nicht angekündigt.
- Möglicher endgültiger Bruch der NATO wird erwartet.
Wie geht’s weiter?
- Bundesregierung muss angekündigte Angriffe auf zivile Infrastruktur des Iran verurteilen
- Möglicher endgültiger Bruch der NATO
- Klare Positionierung erforderlich
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