Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Klimapolitik in Berlin: Kritische Stimmen
Berlin () – Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Katharina Dröge, hat sich zum Jahreswechsel kritisch zur Klimapolitik der neuen Bundesregierung geäußert.
„Ich hätte erwartet, dass Schwarz-Rot beim Klimaschutz bloß Stillstand verursacht“, sagte Dröge dem Nachrichtenportal „Watson“ am Dienstag. „Stattdessen erleben wir nun einen echten Rückschritt. Beim Ausbau der Erneuerbaren Energien werden wichtige Fortschritte zurückgedreht. Und auch bei E-Mobilität und Heizungstausch bewegen wir uns nicht vorwärts, sondern deutlich zurück. Das schadet dem Industriestandort, dem Klimaschutz und macht das Leben der Menschen teurer.“
2026 werde für sie „ein intensives Wahljahr“ mit vielen Reisen. „Das ist eine spannende Zeit, um Regionen kennenzulernen, die ich bisher noch nicht besucht habe und neue, interessante Menschen zu treffen“, so Dröge.
Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour (Grüne) schloss sich der Kritik an Schwarz-Rot an. „Im Vergleich zur Merz/Klingbeil-Regierung war die Ampel gar nicht so schlecht und die Kommunikation von Olaf Scholz jedenfalls besser als die von Friedrich Merz“, sagte Nouripour.
Grünen-Parteichef Felix Banaszak beschrieb das Jahr 2025 als Lernprozess. „Argumente sind gut, aber Argumente ersetzen keine Emotionen. Menschen wollen sich nicht belehren und überzeugen lassen, sie wollen gewonnen werden“, sagte Banaszak. „2026 stehen viele Wahlen an – und das bedeutet für mich, viel unterwegs zu sein. Wenig an meinem `Job` macht mir so viel Freude wie die Gespräche mit den Leuten im Land.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Katharina Dröge (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Katharina Dröge übt Kritik an der Klimapolitik der neuen Bundesregierung.
- Rückschritte beim Ausbau erneuerbarer Energien, E-Mobilität und Heizungstausch.
- Omid Nouripour unterstützt die Kritik an Schwarz-Rot.
Warum ist das wichtig?
- Rückschritt bei Klimaschutz und erneuerbaren Energien gefährdet den Industriestandort
- Versäumnisse in E-Mobilität und Heizungstausch erhöhen Lebenshaltungskosten
- Wahlen 2026 erfordern stärkere Kommunikation und Verbindung mit der Bevölkerung
Wer ist betroffen?
- Menschen, die unter der Klimapolitik leiden
- Industrie, die vom Klimaschutz betroffen ist
- Wähler, die an bevorstehenden Wahlen teilnehmen
Zahlen/Fakten?
- Rückschritt beim Klimaschutz anstelle von Stillstand
- 2026 wird ein intensives Wahljahr mit vielen Reisen
- Jahr 2025 als Lernprozess beschrieben
Wie geht’s weiter?
- Intensives Wahljahr 2026 mit vielen Reisen
- Regionen kennenlernen und neue Menschen treffen
- Fokus auf Gespräche mit den Menschen im Land
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