Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politische Stimmung in Deutschland: Umfragen und Trends
Berlin () – Die Union liegt in der von Forsa gemessenen Wählergunst weiter knapp vor der AfD. In der wöchentlichen Erhebung für die Sender RTL und ntv stehen CDU und CSU weiterhin bei 26 Prozent. Die AfD bleibt bei 25 Prozent.
Die Grünen behaupten mit 15 Prozent ihren Vorsprung vor der SPD, die bei 12 Prozent bleibt. Auch die Linke (10 Prozent), das BSW (3 Prozent) und sonstige Parteien (9 Prozent) bleiben zur Vorwoche unverändert. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt mit 24 Prozent weiter über dem Anteil der Nichtwähler bei der vergangenen Bundestagswahl (17,9 Prozent).
Bei der Einschätzung der politischen Kompetenz der Parteien gibt es gegenüber der Vorwoche nur leichte Verschiebungen. 17 Prozent der Bundesbürger trauen am ehesten der Union zu, mit den Problemen in Deutschland fertigzuwerden. Die AfD liegt mit 12 Prozent dahinter und verliert einen Prozentpunkt. 7 Prozent sprechen den Grünen (-1), 4 Prozent der SPD und 3 Prozent der Linkspartei die größte Problemlösungskompetenz zu. Eine Mehrheit von 54 Prozent traut jedoch keiner Partei zu, die Probleme im Land am besten zu lösen.
Mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sind aktuell nur noch 23 Prozent der Bundesbürger zufrieden, 75 Prozent sind mit seiner Amtsführung nicht zufrieden. Damit sinkt die Zustimmung im Vergleich zur Vorwoche um zwei Prozentpunkte und erreicht den bislang niedrigsten Wert in diesem Jahr. Auch in den eigenen Reihen fällt das Urteil kritisch aus: Unter den Anhängern der Union sind derzeit 37 Prozent mit der Arbeit von Merz unzufrieden.
Für die Erhebung wurden vom 24. bis 30. März 2.504 Personen befragt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Carsten Linnemann und Friedrich Merz (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Union bleibt mit 26 Prozent knapp vor der AfD mit 25 Prozent.
- Grüne führen mit 15 Prozent vor der SPD (12 Prozent).
- Zufriedenheit mit Bundeskanzler Merz sinkt auf 23 Prozent.
Warum ist das wichtig?
- Wählergunst beeinflusst politische Stabilität und Regierungsbildung.
- Hoher Anteil an Nichtwählern und Unentschlossenen zeigt mögliche Herausforderungen für Parteien.
- Sinkende Zufriedenheit mit der Kanzlerschaft kann Vertrauen in die Regierung untergraben.
Wer ist betroffen?
- Bundesbürger
- Anhänger der Union
- Wähler der Parteien (CDU/CSU, AfD, Grüne, SPD, Linke)
Zahlen/Fakten?
- CDU und CSU: 26 Prozent
- AfD: 25 Prozent
- Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen: 24 Prozent
Wie geht’s weiter?
- Unveränderte Wählergunst der Union und AfD
- Sinkende Zufriedenheit mit Bundeskanzler Merz
- Hoher Anteil an Nichtwählern und Unentschlossenen
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