Forsa: AfD bleibt stärkste Kraft vor Union

21. Juli 2026
1 min Lesezeit

Politik in : Parteienranking im Umfrage-Check

Berlin () – Die AfD behauptet in der von Forsa gemessenen Wählergunst ihre Spitzenposition im Parteienranking. Laut der wöchentlichen Erhebung für die Sender RTL und ntv kommt sie wie in der Vorwoche auf 26 Prozent und bleibt damit klar vor der Union mit 22 Prozent.

Auch bei den anderen Parteien ergeben sich gegenüber der Vorwoche keine Veränderungen. Die Grünen kommen entsprechend auf 16 Prozent, die SPD und die Linke jeweils auf zwölf Prozent und die FDP auf vier Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt mit 27 Prozent weiter deutlich über dem Niveau der letzten Bundestagswahl (17,9 Prozent).

Die AfD zieht unterdessen bei der Frage nach der politischen Kompetenz mit der Union gleich. Jeweils zwölf Prozent der Befragten sprechen der Union (-1) oder der AfD (+1) am ehesten zu, die Probleme im Land zu lösen. Sieben Prozent sehen diese Kompetenz bei den Grünen und jeweils sechs Prozent bei SPD und Linke. 55 Prozent trauen hingegen keiner Partei zu, mit den Problemen in am besten fertig zu werden.

Die Zustimmung mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verharrt derweil weiterhin auf ihrem bisherigen Tiefststand. Unverändert sind lediglich 14 Prozent der Bundesbürger damit zufrieden, während 85 Prozent sie kritisch sehen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Tino Chrupalla und Alice Weidel (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Forsa: AfD bleibt stärkste Kraft vor Union

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Was ist passiert?

  • Die AfD bleibt in der von Forsa gemessenen Wählergunst mit 26 Prozent Spitzenreiter und liegt klar vor der Union mit 22 Prozent
  • Bei der politischen Kompetenz sehen jeweils 12 Prozent Union und AfD am ehesten in der Lage, die Probleme im Land zu lösen
  • Die Zustimmung zur Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz bleibt bei 14 Prozent, 85 Prozent sehen sie kritisch

Warum ist das wichtig?

  • AfD bleibt laut Forsa-Wählergunst vorn und liegt klar vor der Union, was auf einen möglichen Stimmungsumschwung im Parteienwettbewerb hindeutet
  • Hohe Skepsis gegenüber politischer Kompetenz: 55 Prozent trauen keiner Partei zu, die Probleme in Deutschland am besten zu lösen
  • Bundeskanzler Merz wird mehrheitlich kritisch gesehen: nur 14 Prozent sind mit seiner Arbeit zufrieden

Wer ist betroffen?

  • AfD und Union
  • Bundesbürger
  • Nichtwähler und Unentschlossene

Zahlen/Fakten?

  • AfD 26 Prozent, Union 22 Prozent; Grüne 16 Prozent; SPD 12 Prozent; Linke 12 Prozent; FDP 4 Prozent
  • Nichtwähler und Unentschlossene 27 Prozent gegenüber 17,9 Prozent bei der letzten Bundestagswahl
  • Jeweils 12 Prozent sehen Union oder AfD am ehesten in der Lage, die Probleme im Land zu lösen; 55 Prozent trauen keiner Partei das zu

Wie geht’s weiter?

  • AfD bleibt mit 26 Prozent Spitzenreiter, Union folgt mit 22 Prozent
  • Zufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz bleibt bei 14 Prozent, 55 Prozent trauen keiner Partei die besten Lösungen zu
  • Nichtwähler und Unentschlossene liegen bei 27 Prozent, deutlich über 17,9 Prozent bei der letzten Bundestagswahl
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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