Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftliche Herausforderungen in Berlin
Berlin () – Der Vorstoß von CSU-Chef Markus Söder nach einer Stunde Mehrarbeit in der Woche stößt bei Ökonomen auf Kritik. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, sagte der „Rheinischen Post“, dass die Forderung mancher Politiker nach mehr Leistung und Arbeitsstunden der Beschäftigten Ausdruck eines Populismus sei, „der die Verantwortung für die Fehler der Politik und Unternehmen auf die Beschäftigten abschiebt“.
Zwar wären mehr Arbeitsstunden „zweifelsohne gut für die deutsche Wirtschaft, vor allem um den Fachkräftemangel etwas zu lindern“. Weiter sagte Fratzscher: „Die Debatte um die Arbeitszeit ist jedoch verkürzt und fehlgeleitet, weil sie suggeriert, die wirtschaftlichen Probleme Deutschlands könnten durch mehr Arbeit und Anstrengungen der Beschäftigten gelöst werden.“
Fratzscher forderte: „Anstelle Verantwortung zu verweigern, sollte die Politik die notwendigen Reformen umsetzen und Unternehmen eigene Fehler korrigieren.“ Gefragt seien „mehr Investitionen und Innovationen der Unternehmen“.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Marcel Fratzscher (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- CSU-Chef Markus Söder fordert eine Stunde mehr Arbeit pro Woche.
- Marcel Fratzscher kritisiert diese Forderung als populistisch und unangemessen.
- Fratzscher fordert stattdessen mehr Investitionen und Reformen von der Politik und den Unternehmen.
Warum ist das wichtig?
- Kritik an der Forderung nach mehr Arbeitsstunden als Ausdruck von Populismus
- Verantwortung für wirtschaftliche Probleme muss bei Politik und Unternehmen liegen
- Notwendigkeit von Reformen, Investitionen und Innovationen statt mehr Arbeitszeit
Wer ist betroffen?
- Beschäftigte
- Unternehmen
- Politik
Zahlen/Fakten?
- Forderung nach einer Stunde mehr Arbeit pro Woche
- Kritik von DIW-Präsident Marcel Fratzscher an populistischen Ansätzen
- Notwendigkeit von mehr Investitionen und Innovationen in Unternehmen
Wie geht’s weiter?
- Reformen umsetzen
- Unternehmen zur Verantwortung ziehen
- Mehr Investitionen und Innovationen fördern
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