Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politische Koalition in Rheinland-Pfalz
Mainz/Nieder-Olm () – Knapp sechs Wochen nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz Mitte März haben CDU und SPD den Weg für eine gemeinsame Regierungszusammenarbeit freigemacht. Bei den entsprechenden Parteitreffen in Mainz und Nieder-Olm stimmte am Samstag jeweils eine klare Mehrheit für den ausgehandelten Koalitionsvertrag.
Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) und sein designierter Nachfolger Gordon Schnieder (CDU) hatten am Donnerstag in Mainz das gemeinsame Papier vorgestellt. Darin sind unter anderem mehr Stellen bei der Polizei sowie ein verbindliches Kindergartenjahr vorgesehen.
Der neue Landtag kommt am 18. Mai zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Dabei soll dann auch Schnieder zum neuen Ministerpräsidenten gewählt werden. Die CDU hatte die Landtagswahl am 22. März mit 31,0 Prozent klar vor der SPD gewonnen, die auf 25,9 Prozent kam. Ansonsten sind nur noch die AfD mit einem Ergebnis von 19,5 Prozent und die Grünen mit 7,9 Prozent im neuen Parlament vertreten. Da alle anderen Parteien eine Koalition mit der AfD ausgeschlossen hatten, kam nur ein Regierungsbündnis aus CDU und SPD infrage.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Alexander Schweitzer und Gordon Schnieder (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- CDU und SPD haben eine gemeinsame Regierungszusammenarbeit beschlossen.
- Koalitionsvertrag mit mehr Polizeistellen und einem verbindlichen Kindergartenjahr vorgestellt.
- Schnieder wird am 18. Mai zum neuen Ministerpräsidenten gewählt.
Warum ist das wichtig?
- Stabilität der politischen Verhältnisse in Rheinland-Pfalz
- Verbesserung der Sicherheit durch mehr Polizeistellen
- Frühe Bildung durch ein verbindliches Kindergartenjahr stärken
Wer ist betroffen?
- CDU
- SPD
- AfD
Zahlen/Fakten?
- CDU erhielt 31,0 Prozent der Stimmen bei der Landtagswahl
- SPD erreichte 25,9 Prozent der Stimmen
- AfD erhielt 19,5 Prozent, Grüne 7,9 Prozent der Stimmen
Wie geht’s weiter?
- Konstituierende Sitzung des neuen Landtags am 18. Mai
- Wahl von Gordon Schnieder zum neuen Ministerpräsidenten
- Umsetzung des Koalitionsvertrags mit mehr Polizeistellen und verpflichtendem Kindergartenjahr
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