Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Kulturpolitik in Deutschland: Änderungen für Musikclubs
Berlin () – Musikclubs sollen in Deutschland künftig baurechtlich als Kulturorte gelten. Das will das Bundeskabinett an diesem Mittwoch beschließen, berichtet der „Focus“.
Mit der Änderung im Baurecht soll es künftig leichter werden, Clubs und Diskotheken auch in Städten und dörflichen Wohngebieten zu betreiben. Bislang war das vor allem deshalb schwer, weil Musikclubs in der Regel als Vergnügungsstätten galten.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) sagte dem Nachrichtenmagazin, er habe sich dafür stark gemacht, dass das Ziel des Koalitionsvertrags umgesetzt werde und Musikclubs nun eindeutig von reinen Vergnügungsstätten abzugrenzen seien. Außerdem seien sie nun in mehreren Baugebietstypen, zum Beispiel in Kerngebieten, urbanen Gebieten und Gewerbegebieten, ausdrücklich zulässig. Dies sei ein wichtiger Schritt zum Schutz und Ausbau der Livemusik-Szene in Deutschland.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kitkat-Club (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Musikclubs sollen als Kulturorte anerkannt werden.
- Änderung im Baurecht erleichtert den Betrieb von Clubs in Wohngebieten.
- Kulturstaatsminister setzt sich für Abgrenzung von Vergnügungsstätten ein.
Warum ist das wichtig?
- Erleichterung für den Betrieb von Musikclubs in Wohngebieten
- Schutz und Ausbau der Livemusik-Szene in Deutschland
- Trennung von Musikclubs und reinen Vergnügungsstätten
Wer ist betroffen?
- Musikclubs
- Diskotheken
- Livemusik-Szene
Zahlen/Fakten?
- Musikclubs sollen in Deutschland als Kulturorte gelten
- Änderung im Baurecht zur Erleichterung des Betriebs in Wohngebieten
- Eindeutige Abgrenzung von Vergnügungsstätten und Zulassung in mehreren Baugebietstypen
Wie geht’s weiter?
- Musikclubs werden in Deutschland als Kulturorte anerkannt.
- Baurechtliche Änderungen ermöglichen leichteren Betrieb in Wohngebieten.
- Schutz und Ausbau der Livemusik-Szene in Deutschland wird gefördert.
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