Bund gab 2025 knapp 25 Milliarden Euro für Flucht und Migration aus

22. Mai 2026
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Bund gab 2025 knapp 25 Milliarden Euro für Flucht und Migration aus

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Flüchtlingskosten in Deutschland 2025

() – Der Bund hat im Jahr 2025 knapp 25 Milliarden Euro für Leistungen im Bereich Flucht und Migration ausgegeben. Das geht aus dem Flüchtlingskostenbericht des Bundesfinanzministeriums hervor, der in der kommenden Woche im Kabinett beschlossen werden soll und aus dem das Magazin Politico berichtet.

Die Kosten beliefen sich auf 24,8 Milliarden Euro. Sie fielen damit um 3,2 Milliarden Euro niedriger aus als noch 2024 und erreichten den niedrigsten Stand seit 2021 (21,7 Milliarden Euro). Unter die Kosten fallen unter anderem die Beteiligung des Bundes an den Flüchtlings- und Integrationskosten von Ländern und Kommunen sowie eine Pauschale pro Asylerstantrag, die von Bundesseite 7.500 Euro beträgt und über eine Änderung der Umsatzsteuerverteilung zur Verfügung gestellt wird.

Für das Jahr 2025 betrug diese Abschlagszahlung 1,25 Milliarden Euro. Der Bericht geht davon aus, dass sich für 2025 ein Rückforderungsanspruch des Bundes gegenüber den Ländern in Höhe von 250 Millionen Euro ergibt. Im Bericht des BMF, der den Mittelabruf der Länder und die Weitergabe der Gelder an die Kommunen beschreibt, kritisierten die Länder, dass ihre Gesamtkosten im Bereich Flucht und Migration deutlich höher seien als die Umsatzsteuermittel, die ihnen auf Basis der Pauschale zur Verfügung stehen.

merkte in seinem Teilbericht an, dass die Leistungen des Freistaates an die Kommunen für Unterbringung, Versorgung und Integration die Entlastungsmittel des Bundes erheblich übersteigen. forderte, dass eine deutliche Erhöhung der Bundesbeteiligung sowie deren anschließende Dynamisierung dringend notwendig sei. Eine hohe Kostenbelastung stellt für viele Länder die Entlastung der Kommunen für Ausgaben bei unbegleiteten, minderjährigen Ausländern dar.

Wie der Bericht zeigt, hat im Jahr 2025 beispielsweise rund 667 Millionen Euro für die Unterbringung und Versorgung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen an die Kommunen gezahlt. Nach einem Anstieg um rund 147 Millionen Euro in 2024 im Vergleich zum Vorjahr betrug der Mehrbedarf der Kommunen im Jahr 2025 im Vergleich zu 2024 rund 320 Millionen Euro. Mit einer schnellen Absenkung dieses enormen Mehrbedarfs sei aufgrund der anhaltend hohen Zahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge nicht zu rechnen, hieß es in der Beschreibung aus NRW.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Asylbewerberunterkunft (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Der Bund gibt 2025 knapp 25 Milliarden Euro für Flucht und Migration aus.
  • Kosten sinken um 3,2 Milliarden Euro im Vergleich zu 2024, niedrigster Stand seit 2021.
  • Länder kritisieren: Gesamtkosten übertreffen die bereitgestellten Mittel des Bundes.

Warum ist das wichtig?

  • Hohe finanzielle Belastung für Bund und Länder im Bereich Flucht und Migration
  • Notwendigkeit einer Anpassung der Bundesbeteiligung zur Entlastung der Kommunen
  • Anhaltend hohe Kosten durch unbegleitete minderjährige Flüchtlinge erfordern langfristige Strategien

Wer ist betroffen?

  • Bund
  • Länder
  • Kommunen

Zahlen/Fakten?

  • 2025: 24,8 Milliarden Euro für Flucht und Migration
  • 3,2 Milliarden Euro weniger als 2024
  • 7.500 Euro pro Asylerstantrag

Wie geht’s weiter?

  • Rückforderungsanspruch des Bundes gegenüber den Ländern in Höhe von 250 Millionen Euro
  • Forderung nach Erhöhung und Dynamisierung der Bundesbeteiligung
  • Anhaltend hohe Kostenbelastung für die Unterbringung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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