Bär: Förderbedarf bei Frauengesundheit ist "gigantisch"

20. Mai 2026
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Bär: Förderbedarf bei Frauengesundheit ist "gigantisch"

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Medizinische Forschung: Fortschritte für Frauen in Berlin

() – Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) will die medizinische Forschung an Frauenkörpern massiv ausbauen und kündigt neue Schritte an.

„Ab heute gilt eine neue Förderrichtlinie“, sagte Bär den Sendern RTL und ntv. Dabei gehe es darum, auch in der Krebsforschung geschlechtersensibel mit Unterschieden zwischen männlichen und weiblichen Körpern umzugehen. Bisher sei der männliche Körper in der Medizin oft als Maß aller Dinge gesehen worden. Der Förderbedarf sei daher „gigantisch“. Es sei „sehr gefährlich“, Frauen im Krankenhaus wie Männer zu behandeln, da Frauenkörper eben keine kleinen Männerkörper seien.

Bei einem Herzinfarkt dauere es im Schnitt über eine Stunde länger, bis dieser bei einer Frau als solcher erkannt werde. „Diese eine Stunde entscheidet auch oft über Leben und Tod“, so Bär.

Bär sagte, dass erste Förderungen bereits greifen, etwa bei der Erforschung von Endometriose, woran zehn bis 15 Prozent aller Frauen leiden. „Wir erforschen, ob eine Diagnose ausschließlich durch eine OP stattfinden kann. Wir testen, ob es möglich ist über den Urin oder das Blut auch schon eine Diagnose zu stellen“, sagte Bär. Die Folgen der Krankheit seien dramatisch und reichten bis hin zur ungewollten Kinderlosigkeit.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Dorothee Bär (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Dorothee Bär kündigt den Ausbau der medizinischen Forschung an Frauenkörpern an.
  • Neue Förderrichtlinie betont geschlechtersensible Ansätze in der Krebsforschung.
  • Erste Förderungen laufen bereits für die Erforschung von Endometriose.

Warum ist das wichtig?

  • Verbesserung der medizinischen Versorgung für Frauen
  • Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Unterschiede in der Forschung
  • Potenzial zur Rettung von Leben durch schnellere Diagnosen

Wer ist betroffen?

  • Frauenkörper
  • Frauen mit Endometriose
  • Patientinnen im Krankenhaus

Zahlen/Fakten?

  • Über eine Stunde längere durchschnittliche Erkennungszeit eines Herzinfarkts bei Frauen
  • 10 bis 15 Prozent der Frauen leiden an Endometriose
  • Neuer Förderbedarf in der medizinischen Forschung als "gigantisch" bezeichnet

Wie geht’s weiter?

  • Ausbau der medizinischen Forschung an Frauenkörpern
  • neue Förderrichtlinie ab heute
  • geschlechtersensible Ansätze in der Krebsforschung
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