Politik in Berlin: Rentenreform im Fokus
Berlin () – Nach der Kritik mehrerer Ministerpräsidenten an den Rentenplänen der Koalition hat sich auch der Sozialverband VdK für Nachbesserungen ausgesprochen.
„Das Kabinett muss das Reformpaket noch deutlich verbessern, damit niemand unter die Räder kommt“, sagte Bentele der „Rheinischen Post“ (Samstagsausgabe). Dass einzelne Punkte nun noch einmal debattiert würden, sei „politisch herausfordernd, inhaltlich aber genau der richtige Weg“, sagte Bentele. „Die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Jahren und höhere Abschläge für vorgezogene Altersrenten waren von Anfang an eine Idee, die denen vor den Kopf stößt, die lange gearbeitet und lange eingezahlt haben.“
Bentele fügte hinzu: „Das zeigt nicht nur einen Mangel an Verständnis für die Lebensplanung vieler Menschen. Wer 45 Jahre eingezahlt hat, hat sich seinen Ruhestand redlich verdient – dann ist der Akku bei vielen einfach leer.“
Die drei ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten rebellierten zuletzt gegen eine Abschaffung der Rente ohne Abschläge nach 45 Versicherungsjahren. Dafür haben sie deutlichen Zuspruch unter anderem von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) erhalten.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Verena Bentele (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Nach Kritik mehrerer Ministerpräsidenten an den Rentenplänen der Koalition fordert auch der Sozialverband VdK Nachbesserungen am Reformpaket
- Verena Bentele kritisiert insbesondere die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Jahren sowie höhere Abschläge für vorgezogene Altersrenten
- Die ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten hatten gegen die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Versicherungsjahren rebelliert und erhielten dabei unter anderem Unterstützung von Manuela Schwesig
Warum ist das wichtig?
- Reformpaket soll nachgebessert werden, damit niemand Nachteile bei der Rente hat
- Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Jahren und höhere Abschläge für vorgezogene Renten stoßen Menschen vor den Kopf, die lange gearbeitet und eingezahlt haben
- Lange Beitragszeiten sollen als Verdienst für den Ruhestand berücksichtigt werden, weil die Belastung oft schon vor Renteneintritt hoch ist
Wer ist betroffen?
- Verena Bentele (Sozialverband VdK)
- Menschen, die 45 Jahre gearbeitet und eingezahlt haben
- Ministerpräsidenten in Ostdeutschland (ostdeutsche CDU-Ministerpräsidenten)
Zahlen/Fakten?
- Keine Angabe
Wie geht’s weiter?
- Das Kabinett soll das Reformpaket noch deutlich verbessern, damit niemand Nachteile spürt
- Die Debatte über einzelne Punkte wird als politisch herausfordernd, aber inhaltlich richtig dargestellt
- Gegen die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Jahren und gegen höhere Abschläge bei vorgezogenen Altersrenten wird weiter argumentiert
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