Haushaltswoche startet – Klingbeil warnt vor Selbstzufriedenheit

25. November 2025
1 min Lesezeit

Haushaltswoche startet – Klingbeil warnt vor Selbstzufriedenheit

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Haushalt 2026: Finanzpolitische Herausforderungen in Berlin

() – Im Bundestag hat am Dienstag die abschließende Haushaltswoche für den Etat 2026 begonnen.

Auch wenn die Koalition in den ersten sechs Monaten „vieles angepackt“ habe, werde sich niemand in der Regierung oder in der Koalition „selbstzufrieden zurücklehnen“, sagte Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) am Vormittag im Parlament. „Nein, die größten Aufgaben haben wir noch vor uns.“ So müssten etwa Privatinvestitionen verstärkt angereizt werden. Dafür arbeite er mit Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) an einem entsprechenden Gesetz.

„Wir werden uns auch die sozialen Sicherungssysteme angucken und natürlich muss da reformiert werden“, fügte der Minister hinzu. „Natürlich brauchen wir Strukturreformen, wenn wir wollen, dass unser Land stark bleibt und dass wir ein attraktiver Standort bleiben.“ Die größten Herausforderungen stünden zudem mit den Haushalten 2027 und 2028 noch an. „Aber auch da bin ich zuversichtlich“, sagte Klingbeil.

Insgesamt sind im Etat 2026 Ausgaben von rund 524,54 Milliarden Euro geplant. Das sind 21,54 Milliarden Euro mehr als 2025 und zugleich ein Plus von 4,4 Prozent im Vergleich zum Regierungsentwurf (520,48 Milliarden Euro). Für Investitionen sind 58,35 Milliarden Euro ausgewiesen (2025: 62,73 Milliarden Euro) – 2,23 Milliarden Euro mehr als im Entwurf geplant.

Die Nettokreditaufnahme soll laut Haushaltsgesetz bei 97,96 Milliarden Euro liegen – der Betrag ist rund acht Milliarden Euro höher als ursprünglich von der Bundesregierung geplant. Die Einnahmen aus Steuern und Abgaben werden mit 387,21 Milliarden Euro angegeben (2025: 386,84 Milliarden Euro), was einem Plus von 3,38 Milliarden Euro gegenüber dem von der Regierung ursprünglich angenommenen Wert entspricht.

Das Haushaltsgesetz 2026 soll am Freitag vom Bundestag beschlossen werden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Lars Klingbeil am 25.11.2025

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Im Bundestag begann die abschließende Haushaltswoche für den Etat 2026.
  • Finanzminister Lars Klingbeil kündigte an, dass wichtige Reformen und Maßnahmen für die Zukunft anstehen.
  • Der Etat 2026 sieht Ausgaben von rund 524,54 Milliarden Euro vor, mit einer Nettokreditaufnahme von 97,96 Milliarden Euro.

Warum ist das wichtig?

  • Wichtig für die finanzielle Planung und Stabilität des Landes.
  • Beeinflusst soziale Sicherheit und Investitionsklima.
  • Grundstein für zukünftige Haushalte und Reformen.

Wer ist betroffen?

  • Koalition und Regierung
  • Privatinvestoren
  • Sozialversicherungssysteme

Zahlen/Fakten?

  • Gesamte Ausgaben im Etat 2026: rund 524,54 Milliarden Euro
  • Nettokreditaufnahme: 97,96 Milliarden Euro
  • Einnahmen aus Steuern und Abgaben: 387,21 Milliarden Euro

Wie geht’s weiter?

  • Gesetz zur Anreizung von Privatinvestitionen entwickeln
  • Soziale Sicherungssysteme reformieren
  • Haushalt 2027 und 2028 vorbereiten
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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