Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Schülerproteste in Berlin gegen Wehrdienst
Berlin () – In mehreren Städten in Deutschland sind am Donnerstag wieder Tausende Schüler auf die Straße gegangen, um gegen die Wehrdienstbeschlüsse der Bundesregierung zu demonstrieren.
Aufgerufen zu den Demos hat wie schon im Dezember das Bündnis „Schulstreik gegen Wehrpflicht“. Dieses hatte an Schüler appelliert, am heutigen Donnerstag nicht zur Schule zu gehen, und stattdessen „gegen die Wehrpflicht und alle Zwangsdienste“ zu streiken. Das Bündnis lehnt die Wehrdienstpläne der Bundesregierung als „erste Schritte hin zur Wiedereinführung der Wehrpflicht“ ab.
Nach Angaben des Bündnisses sind bisher bereits über 55.000 Schüler gegen die Pläne auf die Straße gegangen. Auch diesmal erhofft es sich eine ähnlich große Resonanz. Kundgebungen fanden bundesweit in vielen Städten statt. So versammelten sich etwa am Morgen in Berlin am Potsdamer Platz zahlreiche junge Menschen.
Eine Wehrpflicht gibt es bisher allerdings nicht, stattdessen schickt die Bundeswehr seit Januar an alle 18-Jährigen Briefe für einen Fragebogen. Diesen müssen Männer ausfüllen, für Frauen ist das freiwillig. Ab Mitte 2027 müssen Männer dann verpflichtend zur Musterung.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Schüler-Demo gegen Wehrdienstpläne am 05.03.2026 |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Tausende Schüler demonstrieren in mehreren deutschen Städten gegen Wehrdienstbeschlüsse der Bundesregierung.
- Das Bündnis "Schulstreik gegen Wehrpflicht" hatte zum Schulstreik aufgerufen und lehnt die Wehrdienstpläne als Schritte zur Wiedereinführung der Wehrpflicht ab.
- Bisher haben über 55.000 Schüler an den Protesten teilgenommen.
Warum ist das wichtig?
- Ausdruck von politischem Engagement der Jugend
- Ablehnung von Zwangsdiensten und Wehrpflicht
- Mobilisierung und Solidarität unter Schülern
Wer ist betroffen?
- Schüler
- Bündnis "Schulstreik gegen Wehrpflicht"
- Männer ab 18 Jahren
Zahlen/Fakten?
- Über 55.000 Schüler haben bereits gegen die Wehrdienstpläne demonstriert.
- Ab Mitte 2027 müssen Männer verpflichtend zur Musterung.
- Frauen müssen den Fragebogen, den Männer seit Januar ausfüllen, freiwillig ausfüllen.
Wie geht’s weiter?
- Fortsetzung der Demos in anderen Städten geplant
- Bündnis "Schulstreik gegen Wehrpflicht" fordert weitere Aktionen
- Weitere Mobilisierung von Schülern für zukünftige Proteste angestrebt
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