Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik in Baden-Württemberg: Kontroversen und Fehlerkultur
Stuttgart () – Der Grünen-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Baden-Württemberg, Cem Özdemir, hat die Aussagen seines CDU-Rivalen Manuel Hagel über das Aussehen von Mädchen in einer Realschulklasse kritisiert, zugleich aber dafür geworben, das Eingestehen von Fehlern zu ermöglichen.
„Was Herr Hagel da gesagt hat, geht gar nicht“, sagte Özdemir den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). „Wer das anders sieht oder irgendwie relativieren möchte, dem widerspreche ich sehr klar und deutlich.“
Hagel sehe „das ja mittlerweile auch selbst ein“, so Özdemir.
„Ein Aspekt ist mir aber auch wichtig: Dass man den Menschen zugesteht, einen Fehler einzusehen.“
Hagel hatte sich in der Sendung „Auf ein Bier mit…“ vor acht Jahren über einen Termin in einer Realschulklasse geäußert. „Also da gibt`s für 29-jährige Abgeordnete schlimmere Termine als diesen“, sagte er damals.
„Ich werd`s nie vergessen, die erste Frage, sie hieß Eva, braune Haare, rehbraune Augen.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Cem Özdemir (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Cem Özdemir kritisiert Aussagen von Manuel Hagel über das Aussehen von Mädchen.
- Özdemir betont die Wichtigkeit, Fehler einzugestehen.
Warum ist das wichtig?
- Kritische Auseinandersetzung mit diskriminierenden Äußerungen fördert einen respektvollen Diskurs.
- Fehler einzugestehen stärkt die Glaubwürdigkeit und kann zu einem respektvollen Umgang miteinander führen.
Wer ist betroffen?
- Cem Özdemir
- Manuel Hagel
- Mädchen in einer Realschulklasse
Zahlen/Fakten?
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Wie geht’s weiter?
- Diskussion über das Verhalten von Manuel Hagel fortsetzen
- Fehlerkultur in politischen Debatten stärken
- Weitere öffentliche Stellungnahmen zu dem Thema erwarten
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